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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
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von Petrus gerühmt hätte. Aber nicht nur der Oc-cidcut, sondern auch der ganze Orient, selbst dieSchismatiker gestehen dies Vorrecht der alten Kaiser-ftadt zu, und in Rom selbst bezeugen es alle dievielen Monumente und Kirchen.

Die Konstitutionen, Necognitionen, Homilicn undBriefe, die man dem h. Clemens von Nom zuschreibt,sind so scharf geprüft und so oft beleuchtet worden,daß sich ihr späteres Aufkommen nicht bezweifelnläßt. Einige Gelehrten setzen sie in das IV. anderesogar in das V. Jahrhundert.*) Sie können alsounmöglich einem Papiaö, Justin, Jrcmäus, Tertul-lian, Dionys von Korinth, Cyprian, Athanasius, Eu-sebius, Hieronymus, Nuffinus als Quelle gedienthaben.

Wenn endlich bei einigen dieser ältesten Väter,die eine ausführliche Geschichte zu schreiben nicht be-absichtigten, die Angaben von St. Petrus Reiseund Aufenthalt in Rom nur kurz und gelegent-lich Vorkommen, so ist dies der schlagendste Beweisvon der Allen bekannten Wahrheit dieser Thatsache.

*) Man kann hierüber Nachsehen l.o btourrv Apparat,all IlibliotllLv. pntr. 1>oi». I. Loteier l'oiii.l. I>ntr.Apostel. Dumper Uistor. or'Uic. 'vom. I.f'ndrit viblintli. ^rneo. Bon Drei Neue Untersu-chung über die Constitutionen. Tübingen. 1832 . Krabbe.Uebcr de» Ursprung und Inhalt der apost. Constitutio-nen. Hamburg. 1829 . S. 28 . sagt Ettendorf vonden Constitutionen selbst:Sie sind entschieden falschund aus dem 5. Jahrhundert", und hier sollen sie so-gar Quelle» für die Vater des II. und UI. Iahrh.seyn.