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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
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Kirchenlehrer von den Aposteln an, hat auch je einsvon diesen Büchern gewürdiget, in seinen Schriftenanzuführen. Nicht allein die Art des Ausdrucks weichtdarin ganz von der apostolischen Schreibart ab, son-dern auch die Gedanken und der Zweck des Inhaltszeigen, da sie sich ganz von der wahren Orthodoxieentfernen, deutlich an, daß es Erdichtungen ketzeri-scher Leute sind, weswegen man sie auch nicht ein-mal unter die unächten setzen, sondern als abge-schmackte und gottlose ganz verwerfen muß." Soweit Eusebius, der nicht, wie Ellendorf sagt, um dasI. 350., sondern 315. Bischof zu Cäsarea war und340. gestorben ist. Der h. Hieronymus, der oftden Ketzern die Verfertigung der Apocryphen vor-wirst, schrieb ein besonderes Werk über die Kirchen-scribenten, worin er die Apocryphen von den ächtenSchriften gut zu unterscheiden weiß. Im VH. Kap.wo er von den Schriften des h. Lukas handelt, sagter, daß die des Paulus, der Thecla und

die Fabel des getauften Leo unter die Apocryphen,die gar keinen Werth hätten*), gehören.

Diese Darlegung wird hinreichen, die GaukcleyEllendorfs zu entblösen. Denn hierdurch wird nichtnur bewiesen, wie vorsichtig die ersten K'irchenscri-benten bei der Aufnahme apostolischer Erzählungenwaren, sondern es geht auch daraus hervor, daßdir Apocryphen, die Ellendorf als Quellen angiebt,zur Zeit des Eusebius und Hieronymus noch nichtbekannt waren.

*) l'om. II. Oper. eM. II. V-1K. Stt.