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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
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stände sich vorfindct, wie kennen sie dann als Quel-len angegeben werden? Dann behauptet unser alterKammerdiener Kritikus steif und fest, die pu88io,io8Petri et Pauli, angeblich von Linus, mit allemübrigen Geschreibsel scpen nicht vor dem I V. oderV. Jahrhundert bekannt gewesen; etliche Gelehrteweisen sie sogar in das VI. Jahrhundert;*) siekonnten also unmöglich den Scribcntcn des zweiten,dritten und vierten Jahrhundert den Stoff zu ihrengeschichtlichen Berichten liefern. Gesetzt aber auch,diese apocrpphischcn Schriften wären in den erstenJahrhunderten schon bekannt gewesen, glaubt dannwohl H. Mendorf, die ersten Kirchcnscribenten undalten Väter hätten so stumpfe Nasen gehabt, daß sieden Übeln Hauch des Apocryphcn nicht riechen konn-ten. Je näher man an der wohlriechenden Quelleist, desto leichter empfindet man die falsche Vermi-schung. Die alten Kirchenväter ließen sich nicht soleicht betrügen, wie man vorgiebt. Der h. Jrcnäus,den Mendorf älö den ersten, der sich die Geschichtevon Petrus zu Nom aufbindcn ließ, angicbt, wußtegenau, die Apocrpphen von den wahren Schriftenund Berichten zu unterscheiden; er spricht ausführlichhievon in dem l. Buch gegen die Ketzer,**) so auch

*) Kokis luind sinuleiiii »n, seeciiloV. ent VI.

op»z koo (I'nuclinri-l,iu>) ovnsnreinetuill wisse.I.empvr Nisten, critio. 'I'nm. I. pe^. 166.

**) 8»per Iieoe inen.innnliilem miiltitixtioem npoorz'-I>>inn»iii et perpenni» seniptorum, q»ne ipsi (kee-rctiei) linxeriint, rxikeriint nci stiiperein iasvnsn-tenlim. <?ej>. LO. eUit. -Inssueti venet. 1'oin.I. gi.