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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
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alle Jrrgänge ihrer Sophistik zu verfolgen, und legtemit überzeugenden Beweisen dar, wie gewagt, wiewillkührlich, wie unhaltbar die kritischen Vermuthun-gen und Combinationen erschienen." So weit dieQuartalschrift.

Jetzt öffnet sich von selbst die t-nmern okscurn,woraus der große Forscher Ellendorf seine Schöpfunggeführt hat. Wir glauben mit vollem Rechte dieseSchöpfung ein altes Gespenst nennen zu dürfen.Denn zu keinem andern Zweck hat er seine Schriftherausgegeben, als um die in der Kirchengcschichtenicht genugsam Eingeweihten irre zu führen; dieSeichtheit und Unverschämtheit, die er den RömischenKatholiken vorwirst, - müssen wir an ihm bedauern.Denn da er sich als den einzigen tiefen Forscher indiesem Fache darstcllen will, sieht schon jeder ausdem eben Gesagten, daß er nur ein Nachschwätzerist, der seinen Vorgängern wenig Ehre bringt, indemer den Spuk nicht fein genug zu spielen versteht.

Es liegt in dem Wesen eines Poltergeistes, daßer oft, um seine wahre Gestalt zu verbergen, dasVordere hinten und umgekehrt drehet. So macht esauch H. Ellendorf. Er stellt die später aufgckom-menen Apocrypben als Quellen der ältesten Tradi-tion dar, indem er S. 8 schreibt:

Die Quellen der historischen Tradition zerfallenin zwei Abteilungen, in Apocryphe und wahre.Die ersten mögen wohl die ältesten seyn, wie sichim Verlause dieser Untersuchung ergeben wird; siesind aus dem zweiten, dritten und vierten Jabrbun-