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Das alte Gespenst in unsern Tagen neu aufgeführt von F. Ellendorf in der Schrift: Ist Petrus in Rom und Bischof der Römischen Kirche gewesen? Darmstadt 1841
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nicht der konservativen Kritik huldigen, erklärten sichoffen gegen eine solche Verhöhnung alles geschichtli-chen Glaubens. Di. Bleck*), wiewohl er Meyer-hoffs Schrift, als eines ehemaligen Zuhörers inBerlin, nur sehr mild und nachsichtsvoll bcurtheilte,äußerte doch:daß so chrenwerthe Theologen undscharfsinnige Forscher, wie de Wette, Baur,Neander und Schlciermncher, Dr. Meyer-hoff auf seiner Seite habe, er (Bleck) immer vonder Falschheit der traditionellen Ansicht nichts weni-ger als überzeugt scy, und es sey zwar nicht absolut-unmöglich, aber im höchsten Grade unwahrscheinlich,daß der Martertod Petri zu Nom eine reine Erdich-tung seyn sollte." In der zwar strengen, aber ge-rechten Necension von Meyerhoffs Einleitung in diePetrinischcn Schriften kommt Dr. Credner auchauf die Unstatthaftigkigkeit von Baurö Hypothese zusprechen.Ungeachtet alles Scharfsinnes, mit welchemBaur seine Beweise geführt bat, kann Recensent dochnicht umhin, die ganze Deduction mit der entschie-densten Gewißheit für verfehlt zu halten.**) Wäh-rend nun zugleich gelegentlich mit ein paar schlagen-den Gründen nur die Falschheit der Voraussetzung,Don der Bauers Vcrmuthung ausging, erwiesen wird,Machte sich Dr. Windischmann ***) zur besondcrnAufgabe, in das Detail aller einzelnen Behauptungen«inzugehen, Dr. Baur und Dr. Meyerhoff durch

*) Theolog. Studien und Kritik. 1836. Hft. 4. S. 1061.

-) Allg. Holl. Lit. Zeit. 1836. Nr. 12324. S. 37V.

*") Vinllicino kekrinne Unti.ibnnnv. 1888.