so viel möglich Holzantheile zum Eigenthum erhalt«,.Der Frevel als solcher, ist ohnehin nichr so häufig,häufiger der Nothdiedstahl. Zuvcm ist das Holz nichtso geschmeidig, daß sich der Dieb oder Frevler damitwegschlekchen kann; er wird zumahl vom Eigenthümerleicht ertappt.
Zur gewöhnlichen Holzschlagzekt ist auch der Ei-genthümer in seinem Walde, und außer derselben hatjeder Ockonom mit seinem Mahnvieh, Feldarbeit genugzu rhun, vnd schleppen, oder kragen lassen sich nichts»leicht Baume und Plöcher. Die mögliche Entwendungist also noch etwas Brennholz, Laubstreiffen, etwasStreurechen, welche der Eigenthümer leichter bey zound 40 Tagwerk, als der Förster bey »000—2502Tagwerken auszuspähen vermag.
ii.
Auf dir Wildschäden hat man von jeher, und bisjetzt noch gar keine Rücksicht genommen; es gab sogarlange eine Zeit, zeug der alten Forstordnung, und zeugnicht sehr alten Praxis, daß man die Waldungen derJagdbarkeit halber dazuseyn glaubte, und da die Jagd-eigenthümer und Pachter das Interesse haben, demWilde genauer nachzuspüren, und Vortheile daraus z»ziehen, so werden sie dieses zur schädlichen Mengenicht anwachsen lassen. In diesem Falle wird es gr-tseyn, wenn die Jagd nicht wirthschaftlich betriebe»
wird;