Wenn ich sie für einen Zweig der Landwirthschasshalte, so muß icl) der Meinung seyn, sie könnte den Pri-vaten , wie Ackerbau und Viehzucht überlassen werde»,und die Regierung brauchte nur durch Unterricht, Bey-spiele und Aufmunterung zur Kultur zu wirken, und diesewürde in dem Gcsammtsseiße der Privaten mehr gewin-nen, als durch die Sorge auch der bravesten Söldlinge,
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Was vom Fleiße der Privateigenthümer, eben desgilt noch mehr von ihrer Sparsamkeit.
Ungencigt, jedes Land ohne Rücksicht auf Lage u»dVerhältnisse mit 8mirs großem Maßstabe zu messen,muß Ich doch von ihm die Bemerkung entnehmen, daßes eben diese Sparsamkeit und das kluge Betrage» derPrivaten ist, welche von jeher nicht nur die Verschwen-dung, und die Thorheit einzelner Privaten, sondernselbst die manchmahlige Vernachlässigung, oder Miß-griffe der Staatsverwaltung gutgemacht, die aus demununterbrochenen, alle Menschen beseelenden Eifer, sei-nen Wohlstand zu verbessern, der Grundursache allesöffentlichen und Privatwohlcs, kömmt.
Wenn jeder Einzelne ohne Ueberblick des Ganze»für sich sorgt, möchte man mir einwenden, so kannleicht das Ganze selbst in die gefährliche Lage der Whängigkeit des so nothwendigen Bedürfnisses des HolzeSkommen. Dieser Einwendung weiß ich nur die Mei-nung entgegen zu setzen, daß gerade durch die freyeSorge des Einzelnen in der Benützung seines Bodens
das