der Anblick. — Man glaubt nicht in einem von gesit-teten Menschen bewohnten Lande, sondern unter wil-den Thieren zu wandeln; man sieht, daß die Waldun-gen nur zum Raube dienen; die Bäume werden will-kührlich weggenommen; das Ueberholz bleibt alles lie-gen, und die Stöcke sind einer langsamen Verwesungüberlassen. Die Folge dieser heillosen Wirtbschaft falltgrell in die Augen; man erblickt überall, selbst mittenin den Waldungen, verödete Strecken; alles verräthUnrath, nirgends zeigt sich die Hand deS fleißigenHauswirlhö; man vermißt sogar ordentliche Abfuhrwe-ge von den Waldungen; an ihrer Stelle aber findetman allentbalben schlechte Wege, welche bloß die Will-kühr und Verzweiflung des fluchcmden Fuhrmanns ge-bahnt zu haben schemr. Und eben da, wo viel Waldzusammensteht, sind die Menschen die elendesten. DieAnwohner der Fdrste, wie die des Fvrstenrieders, Grün-walders, Neuörtiugers, Dnrnducherfvrstes leisten hier-für sichere Gewähr. Ihr armseliger Zustand ist eineganz natürliche Folge. Auf sie drückt eine größere L.)«ranney der Förster und Jäger; der zu große Wald be-engt ihre Fluren, und wirkt noch überdicß durch einverschlimmertes Klimat auf ihre Ackcrwirthschaft zurück.Schneedruck, Reife, Schauer und andere dergleichenUebel sind gewöhnliche Plagen der Waldanwohner; derzu weite Umfang des Waldeö entvölkert die Gegend— daher weniger Geldumlauf — weniger Nahrungs-zweige — daher so wenig Belebung.
Ungeachtet der so vielen Forstordnungen, Jägerund Förster verfault doch in so einem Lande mehr Hol;
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