gesagt, können und werden die Landleute nicht alle zu-gleich ihre Waldungen ausreuten, — am wenigsten dieGebirge und andere magere Plätze im Flachlande. Wassoll denn im Gebirge das Hol; ersetzen? — Wer nureinige Kenntniß davon hat, der weiß, daß hier keineandere Kultur möglich ist, daß man weder auf Felderoder Wiesen rechnen kann — selbst nicht überall aufÄlpenweiden, sondern nur da, wo eö nicht an Wasserfehlt. Der größere Raum wird daher immer Waldbleiben. Noch zur Zeit weiß man keinen Staat, wowirklicher Holzmangel eingetreten wäre, ob eö gleichgroße Strecken Landes ohne viele Waldungen giebt.In einigen Ländern ist freilich das Hol; sehr theuer;aber eben diese Länder, wie z. B. die Niederlande,am Rhein rc. sind es, die in der Kultur und Indu-strie oben au stehen. Hier weiß man das Brennmate-rial zu schätzen; überall bedient man sich der Spar-bfen, Sparküchen, und anderer dergleichen Kunstma-schjnen, führt leichtere Bauarten ein, räumt die klei-nen Waldungen aus daö reinlichste, benutzt jeden Hvlz-abwurf, nimmt auch andere Brennstoffe zu Hülfe, als:Steinkohlen, Torf rc. und alles hat so eine bestimmtereund raffinirtcre Wirthschaft. Man vergleiche dagegenein Land, z. B. Bayern, wo noch die Forstvrdnnnge»herrschen, die Jäger und Förster Hausen, und — welchein Kontrast! —
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Auf allen Seiten stößt uns da der wilde Zustandauf von Wald und Weide — düster und ängstlich ist
der