als verbraucht wird. In den Gebirgswaldungen vonAuerburg, und Miesbach, Tegernsee, wie auch in denWäldern von Zwiesel muß jährlich um zwey Drittel mehrKlafterbolz verwesen, als von Menschen benutzt wird;ja selbst in den nahen Waldungen von München, z. B.im Grünwalder, Forstenrieder Forste bleiben Jahr fürJahr mehrere hundert Klafter HolzeS stehen, das da-selbst jährlich gehauet und anfgcklaftert wird, bis sieendlich dem Einflüsse der Witterung unterliegen, undnach und nach verfaulen.
Aeußerst selten werden die Stöcke herausgenom-men, und eben so wenig wird das Abholz benützt; al-les ist sich selbst überlassen. Nur in jenen Gegenden,wo daS Holz in höl-erem Werthe sieht, wie in Lands-hut, Straubing, Erding, macht man die Stocke unddas Abholz zu Nutzen, nie aber in großen Fdrsten. Werwird sich auch da noch mit dem mühsamen Stockans-reissen abgeben, wer das Abholz sammeln, wo daSKlafterhvlz verhältnißmaßlg wohlfeiler zu stehen kömmt?Man bedenke überdieß noch, wieviel Holz zu monströ-sen Wohnungen, zu Scheunen, Verzäunungen, Be-stattung, Wassergebaude«, zu ungeheuern Dachstühlenund schlechtem Schifbau rc. verschwendet wird. Barernhat eine Menge reicher Steinkohlen-Lager, hat allent-halben Ueberfluß an Torf, aber sie verdienen noch dieBearbeitung nicht, und gleichen daher vergrabnenSchätzen. Eben so mißlich sieht es noch mit Holz-sparbfen, Sparküchen, und andern dergleichen wirth-schastlichen Anrichtnnge» aus; sie sind immer nur Ge-gen-