den wildesten Gebirgen her rrist man Anstalten, nmdas Hol; dahin ;u verführen, und dieß giebt neuenWasserleitungen oder andern künstlichen Anlagen ihrwohlrbäriges Daseyn, weil sich dergleichen Unterneh-mungen vorhin nicht rentirt hätten. Kaum stieg z. B.vor einigen Jahren in Wien das Hol; auf einen zu h»,hen Preis — wie war nicht alles bemüht, hier seinGlück zu machen? Es wurden sogleich neue Triftenund Kanäle angelegt: — aber bald wurde die Konkur-renz wieder zu zahlreich, und — verschwunden wardie zu große Theuerung.
Man wird zwar auch dagegen einwenden, dießkbnne wohl angehen, wenn es noch wirklich in einemLande Hol; giebt, es mag dann von der Nähe oderFerne Herbengeschaft werden; haben aber einmahl dieLandleure all ihr Holz ausgerenket, wo soll es dannherkommen, da es nicht so schnell nachwachst, wieGrtreid und andere Früchte? — Es hatte damit al-lerdings seine Nichtigkeit, wenn von den bisher benütz-ten Holzarten allein die Rede wäre, und man sich nurauf Fichten, Buchen oder Eichen beschränken wollte,wovon erstere go, die zweyten igo, die letzter« gar gooJahre zu ihrem vollen Wüchse bedürfen: allein bey ei-ner Holztheurung, bey Holznoth frägt es sich nur umBrennholz, und dieses kann durch Schlagholz in io—IZ Jahren, nebst Reserven für das Banholz ersetztwerde», wovon uns die Rheingegendcn, Frankreich rc.zum Beyspiel dienen, weil auch das Holz schon in die-sen Ländern einen höheren Werth hat. Zudem, wie
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