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radc so sey, wie in dem nrsprüngli-chen, weil sonst die Tonart wurdeverändert werden.
' Alles, was man hiebe») zu bcob.achten hat, und w e man bcy einemChoral erkennen könne, ob er in ei-ner der gewöhnlichen Kirchentonar-ten gesetzt, oder in eine andere trans-ponirt sey, hat Mnrsclchaufer mithinlänglicher Deutlichkeit auseinan«der gesetzt. *)
Von großem Nutzen ist es, wennjunge Spieler sich fleißig üben, ein^ StükauS vielen andern Tönen, wonicht gar aus allen Tönen, durch. Versetzung zu spielen; weil dadurchihnen alle Töne und Tonarten geläu-fig werden.
Eure Art der Versetzung kommt. auch >m Contrapunkc vor, über diewir uns etwas umständlich erklärenmüssen, damit man Versetzung undUmkehrung unterscheide.
Wenn man beym doppelten Con-trapunkt saget, die Umkehrung seyin diesem oder jenem Contrapunkt, soverstehet man, daß die zwey Stim-men durch die Umkehrung vertauschtwerden, so, daß die oberste Stimme, zur untersten, und die unterste zurobersten wird. Wenn also durch denCoiurapunkl in derOctave, Dccime,Duodecime, eine würkliche Umkeh-rung geschehen.soll: so müssen dieStimmen vorher nicht weiter als ei-ne Octave, Dccime, oder Duodeci-me aus einander stehen; stehen sieweiter, so entstehet durch den Con-trapunkt nur eine Versetzung.
Diese contrapunktischen Versetzun-gen sind nichts anders, als Wieder-umkehrungen des doppelten Contra-puukts in derOctave, oder Doppcl-octave.' So entsteht aus dem Con-trapunkt der O-Uinte durch die Wie-derumkehrung in die einfache Octave,die Versetzung in der Ouarte, und inder Doppeloctave die Versetzung in
*) S. dessen Hobe Schule der musikali«schcn Ccinpvsuien S. izz ff.
der Undccime, wie im folgendem Dcy»spicl zu sehen ist:
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Hier verdient angemerkt zu werden,daß alle nur mögliche cvntrapunkti-sche Versetzungen aus de» drey Con-trapunkten derOctave, Decime undDuodecime herzuleiten sind, und daß.alle übrige Contrapunkre nicht ur-sprünglich sind, sondern in den Ver-setzungen der obbenanntcn drey, dieso mamüchfaltigcr Umkehrungcn undVersetzungen unter sich fähig sind,ihren Grund haben. So entstehtz. B. eine Versetzung in die Sexte,wenn der Contrapuukt der.Dccimewieder in den der Duodeciche umge-kehrct wlrd, der alsdann durch dieVersetzung in der Octave, die Verse-tzung der Sexte hervorbringt; odernäher, wenn man den Coutrapunktder Decime gleich in den der Quinteumkehrt: denn dieser hat seinenGrund in der Versetzung des Con-trapunkts der Duodecime, so wie derder Tcrz in der Versetzung des Contra-punkts der Dccime.
Es wird nicht unnöthig seyn, hiernoch zu zeigen, wie man im doppel-ten Contrapuukt, sowol bcy Umkeh-rungen, als bey Versetzungen, amleichtesten zu Werk gehe, um die da-durch verursachte Veränderung derIntervalle zu erkennen.
Vey würklichen Umkehruugen inden Coutrapunkt der Octave, Deci-me und Duodecime verfahre man al-so: Man setze zu der Zahl, die denContrapunkt anzeigt, eins zu, undnehme also für den Contrapunkt inder Octave die Zahl c), für dciss inder Dccime i i, und für den in derDuodecime >z, zum Grund an, und
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