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4 (1794) [R - Z]
Entstehung
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545
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Ton

T o !,

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Octave von L! bis - enthalten waren.Nachdem sie die Teilachorde von vierTöneni abgeschafft ^), und dagegendie Tonleitern von acht diatonischenTönen eingeführt hatten, erhieltensie, indem sie den Grundton dersel-ben einen oder mehrere Tone höheroder tiefer als L nahmen, durch dieveränderte Lage der beyden halbenTöne ?-? und llo sieben verschie-dene Tonleitern und Tonarten, näm-lich so viel, als sie Töne in einerOctave hatten. Sie erhielten aberdadurch, daß sie jeder Tonart durchdie harmonische Theilung der Octavedes Grnndtones, und durch die arith-metische Theilung der Octave derOuinte des Grundtoncs einen zwey«fachen Wiedcrschlag **) zu gebensuchten, noch mehrere Tonarten,obgleich nicht mehrere Tonleitern.Vermittelst dieserTheilung konnte jede

Tonart aufzweyerftyWeife angesehenwerden, i) indem die Tonleiter des-selben von dem Grundton zur Quinteund Octave, und 2) indem sie vonder Quinte des GrundtoneszurOcta-ve undDuodecime desselben aufstieg.Jene wurde die authentische, diesbdie plagalische Tonart genennet.Hätte jeder Ton seine reine Quinteund Quarte in dem System gehabt,so würden in allem vierzehn Ton«arten gewesen seyn, nämlich siebenauthentische und sieben plagalische.Da dem ll aber die Quinte, unddem? die Quarte fehlte, so konntejener nur plagalisch, und dieser nurauthentisch seyn: daher waren nurzwölfTonarten möglich, deren Ton«leirer und Benennung nach der Ord-nung, wie sie bey den Alten auf ein-ander folgten, in folgender Vorstel-lung zu sehen ist:

. c—

!Auth. äe fFak 71 Die dorische Tonare

^Plag. s.

^Auth. e k A a h 7?7^Plag. ll e cl k F a h.

^Auih. k F a h) Plgg. c U e f g a k c.

^Auth. ^ a h<Plag. ä e k ^ a h cl

^Auth. ah«? !>.

< Plag. e k ^ a h 7 a e.

^Auth. cöek^ahT

< Plag.

Man findet hin und wieder bey denalten Schriftstellern einige veränderteBenennungen, doch sind die hier an-gegebenen die gewöhnlichsten.

Man sieht, daß jede authentischeoder Hanpttonarc ihre plagalische,S. Tetrachord.*') G. Wiedecschlag,

Vierter Theil.

Die hypodorische —-

Die phryzische —.Die hypophrvgische

Die lydische —Die hypolyvischc —

Die myxolydische —Die hypomyxolyvische

D>'e aolische —Die hypaolische —

Die jonische >—Die hypojon,'sche —

oder Nebentonart habe, die von dseersten blos durch den Umfang derTonleiter unterschieden, und wie ih-re Dominante anzusehen ist DieseEintheilung war nöthig, sowol jedeTonart an sich, als auch ihre melo-dische Fortschreitungcn und Schlüsse,und vornehmlich in Fugen die Ant-M in wort