Druckschrift 
4 (1794) [R - Z]
Entstehung
Seite
393
Einzelbild herunterladen
 

S i tl

Lmbl. snc. od moä. .. . mit» en ls-rin , cn trsnc. en espagn. irsl. angl.stzm. er sltcm i 69;. 4 )— llimble-Ni4c. elegznrlor. cnrpulc. . . . Isr. bei-^icisgue vcrs. clucid. bugci. k, 1696.4. — Brco Aicher s^ocii-cus virse,ieer erliic. c»nr. 8^mb»I. morsl. dekninimz virg, studio sc mvribus »pri-nie lnsticuendls, exlibr. Lrtricor. ^ri-stur. deducka . . . 8sl. 1697. 12.) '—>

I, Mick. v. V. Retten (Spelles lym-

bei, exbibenz leriem smpiilstmZML^mbnlnr, T^iustel. 1699. 8. 2 Bd. —Hendr. GraaumharO (bccr^sme^iuncbeeldcn .... T^mst. 1704, 8.)-- I. Vi). Heckeuaucr (K^mbol. vsr.«stverti ?linc. 8. 8. Lcclestae er 8. l.liom. Imp. 8. 62 Bl. — L^mbel. erLmblcMiirs jussu srczue ^ulpiciiü 8.

imp. delolckicivise» I'er. ^lexa-stis . . . ^mstcl. 1/n;. 4. (Oer Sinn-bilder sind über Zoo; und so selten dasBuch ist, so schlecht sind sie auch.) —A. Honbracken (8rickrcI),I<e Änne-beeiden . . . wirrst. 172z. 8. »lit 5?Kupf.) —> Verrien (llec. ei kmblcmcsciiv. cn ddcdzillez, ?->r. 17:4. 8 ) "T. Euft. Heraeus (lnicr. er 87m-bvl. vaiii Argum. bipst I7Z4. 4.) —Leliics nsrurslis, s. Oocum. mural,e variis rerum narnral. propriersri-das, virtutnm viriurumgue s^ml>.imzAinilzuZ cnllctia a LI>r. VVeigelio,!>1or. 4. 100 Vl. Mit deutschen Erklär,ebend. 1766. 4. -— Alle)? (Lmblcmr,'narur. kiistor. kabul.moral snä clivjne1781. 12.) U. v. a. m. — —

Sinngedicht; Epi-gram n; a.

(Dichtkunst.)

Ein kleines Gedicht, darin der Dich-ter merkwürdige 'Personen oder Sa-chen nicht umständlich, sondern gleich,snm im Vorbcygang und mit wenigWorten in einem bcsondern und sel-tenen Licht zeiget. Die eigentlicheArt dieses Gedichtes hat unser Les--

S i n Zyz

fing zuerst aus Betrachtung seines

Ursprunges mit gehöriger Genauig-keit bestimmt *). Es scheinet näm-lich aus den Aufschriften auf Denk-mäler entstanden, wenigstens dadurchveranlasset worden zu scyn. Wienun Denkmäler zum Andenken merk-würdiger Personen, oder Sachengesetzt werden, über deren besondereund seltene Beschaffenheit insgemeineine kurze Aufschrift die nothige Aus-kunft giebt: so ist das Sinngedichtein ähnliches poetisches Monument,das wir mit einem einzigen Blik über-sehen. Das bekannte Distichon:

Intelix Oidv! null! benenupcama.rirv:

ldoc pereunre kugiz ! dac kugienteperls.

bringt uns die berühmte Dido, alsein außerordentliches Beyspiel einerdurch Heyrath unglüklichcn Personvor Augen, und zeiget in ein paarWorten, worin das Seltene ihresSchiksals bestanden habe. Der ersteVers ist gleickssam die Statue, oderdas Denkmal, das uns die Personin merkwürdiger Stellung vor dasGesichte bringt; und der zwcyteVersist wie die Aufschrift derselben, dieuns die Sache iu zweyWorten erklä-ret. Dieses ist der eigentliche Cha-rakkp des Sinngedichtes.

Es hat diesem zufolge, wenn esvollkommen seyu soll, zwey Thcile,die der angefübrte Kunstrichter Er.rvartuug und Aufschluß nennt, unddie wir mit dem Monument und sei-ner Aufschrift verglichen haben. Nurdann ist es vollkommen, wenn es die-se beyden Theilc hat, die man auchin der Sprache der philosophischenSchule das Subject und das Pra-sicat nennen konnte, und wenn jeder

Bb ; genau,

>9 In seinen Anmerkungen über dasEpiaramma, im ersten Tkcil seinervermischten Schriften, der 1771 inVerlin herausgekommen ist.