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Bey dm zwoen ersten Fortschreitun-gm ist die Cadenz vermieden H, beyden übrigen aber übergangen worden.In Rccitaliven kommen dergleichenFortschreitungen vornehmlich häufigvor. Noch frappanter wird der Ue-bergang des folgenden Drei/langesin diesem Beyspiel :
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Hier fehlt bey dem zweyten und vier.tenAccordcderGrnndton des Septi«mcnaccords; denn daß sie keineDre^klänge seyn, erhellet aus dernatürlicheren Fortschreitung dcsFun-damcntalbasses:
wo die Septime, statt einen Gradunter sich zu treten, einen halben Tonsteigt. Diese Freyheit nehmen sichgroßeHarmonisten bisweilen, um et-was heftiges auszudrüken. Eigent-lich ist das angeführte Beyspiel so zuverstehen:
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Man sieht leicht, daß der zwcyteAccord der vermiedenen Cadenzübergangen, und an dessen Stelleder darauf folgende angeschlagenworden.
Bey dem Septimenaccord sindnicht immer alle Intervalle, ausdenen er besteht, nothwendig. DieQuinte ist am entbehrlichsten. Imstrengen Styl darf dicTerz nicht feh-len; in galanten Sachen wird auchdiese weggelassen. Oft bleibt auchder Grundton weg, wie zum Bey-spiel-
S. Cadenz.
Obgleich nach dem, was in demvorhergehenden Artikel von dem Un-terschied der wesentlichen und zufalli-gen Septime gesagt worden, keinZweifel mehr übrig bleibt, wiederSeptimenaccord von dem Accord derzufälligen Septime zu unterscheidensey: so ist doch in dem einzigen Fall,wenn die Auflösung der zufalligenScprimc erst auf der folgenden Har-monie geschieht, und der Accord da-durch das Ansehen erhalt, als ob erwesentlich wäre, noch ^folgendeshauptsächlich zu merken.
Der zufälligeSeptimmaccord kannnur entstehen, wenn bey dem Quint-sextaccord die Septime ein Vorhaltder Sexte wird. Geschieht dies beydem Sextaccord, so wird der Accorduncigentlich der Septimenaccord ge-nennct, weil er keine Quinte nebensich leidet; er kann daher niemals mitdem Septimenaccord verwechselt wer-den. Bey diesem tritt der Baßtonbey der Auflösung der Septime ainnatürlichsten in den Grundton desDreyklangcs seiner Unterquinte, nach'dem zufälligen Septimenaccord aber
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