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irona. z. her, eine Art von Komödie,bekanntermaßen gegen Luther gerichtet,und höchst unzüchtig geschrieben. Es istbekannt, daß G. E. Lessing eine Rettungdes LemniuS schrieb (im -ten Th. s. klci»ncn Schriften, und im ztcn S. > u. f. sei-ner verm. Schriften) wider welche eineWcrtheidigung von M. S. V. H.. r.. i. .z.Franks, undLcipz. 1756. 8. erschien, welcheaber wahrlich nichts vertheidigt; eben sowenig wie das, was Niederer, im 4tcnBde. S. z;y s. Nachrichten zur Kirchen-Gelehrten, und Büchergesch. ^Icck. >768.8. gegen diese Rettung erinnert hat.Denn wenn auch, wie C. F. Flöge! inseiner Geschichte der kom. Litteratur Bd. z.
mepnt, persönliche Anzüglichkei-ten, oder eigentlich Anspielungen aufThorheiten und Laster allerhand nahinhaf,ter Personen, in den Sinngedichten desLemnius vorkommen sollten: so erscheintdochLuther in einem etwas päbstischcn Lichte,wenn er in seiner Ernsten zornigen Schriftdie Leute bittet, das Buch zu verloren,ncn, und den armen Dichter mit Kopf,abschlagen bedroht. Wo wäre denn derEpigrammatist, in dessen Gedichte sichnicht Persönlichkeiten hinein erklären lief-st»? Wo ist denn das Epigram, das nicht,im Grunde, von einer Persönlichkeit aus,gicnge? Welcher unparthciischc Menschwürde denn die Deutungen der HerrenCommilitoncn des Lemnius als gültig an-genommen,; oder nur angehört haben?Und wo sind denn in jenen Sinngedichtendiese Persönlichkeiten so stark, so grob aus-gedrückt, daß sie eine Verbannung cumstnkomio und jene Drohung verdient hät-ten? Das darin, dem Churfürstcn vonMaynz gegebene, übrigens ganz unschul-dige, und für Luthern keincswegeS an-zügliche Lob bleibt also wohl immer derFeuerfunkc, welcher Luthern zündete.Dadurch verlange ich aber kcineswcgesdie chson-ckiopornomocliia zu vertheidi-gcn. So natürlich, obgleich vielleichtder lieben Klugheit wenig gemäß, dieRache des Lemnius war: so unanständigist sie doch abgefaßt. S. übrigens Leben»nid Schriften Sim. Lemnii ... von
G. T. Strobcl, Nürnb. 179z. g. und auchim zten Dd. f. Neuen Veptr. zur Litte,rat. dcS >6tcn Jahrh.) — Pierre Ca«sstellan (s 1550. Lucius, s. Lonviviumiaruimale, unter andern in den Iilcz-su.rior. praclkzuc. viror. 8ar. LuAcl. 8.1655. 12. 2 Bd.) — Joh. Coch-lans (s 155s. ^civerlus cricullscum >VIi.uocaurum WirrenherZcni'cm, Lol.152z. 4. Lurkerus sepriceps ulsigusLlki conrearius 1529.4. lät. und deutsch.Lommenrsr. cie^ötis cr Lcripris lolorr.Lurlieri . . . 1549. 5. Alles elendePersönlichkeiten.) — Chr. Pierius(Zacz'ra, tcelcr. praes. Leculi moresraxaris , mvrc-Iesgue dlinlvi»rumcxemplo acl virae emcnäac. invirans
( I'ub. >554.) 8.) — Marc. Anr.Majorazius (ch 1555. Unter seinen Re-den handelt eine, einzeln, Utrecht >666.4. gedruckte, von dem Lobe des Goldes,worin die Klcriscp bitter gezüchtiget wird.)— Perr. Nannus (s -557. Somni-,unter andern in dem iten Bd. der blle»»anr. proesisnr. viror. 8arzris, Lu>>ci.Lac. 1655. 12. - Bd.) — Jul. CasarScaliger (ch 1558. UesicleriumLrslmum vrar. ckuae, ?ol. 1621. F.Verthcidigung der, von dem Erasmusverspotteten Sucht der italienischen Gr,lehrten, durchaus Ciceronianisch zu schrei,ben, und Lästerungen gegen den Ecas,inus.) —. L.eo Capilnppi (s >560.Lcuro cx Virgilio cke vira .Vton-cdu.rum . . . (klom. s. s.) 4. Ven. 1 550. 8.Los. >6c ,l. 8. und in blenr. ZcspironiLeurvn. er U -roäiar. Lxemplis; in H.MeiboniS Lolleök. ?tuökorum, gui Leu»roMes VlrAjl. lcriplcrunc > Ickelmst.1600. 4. u. a. m. Collus (auf dieLustscuche) bey der erster», in der venc-tianischen und cöstnischcn Ausgabe, undin den Lärm, biippolz'rj, Laelii, 7^l-plionli er lul. Lapiluporum, !k. 1527.
4. 1590. 4.) — Cham. Rirchmcser(Naogcorgus s >;6z. BrgAoeclia nov»I'ammacklius, Wirr. 1558. 8. Deutsch,
5. s. er I. 8- und durch Joh. Tyrvlf, zuCala an der Saal >5z8. 8. luceucki-leu ?5>rgopolinices lLrsxoeck. recens
nora»