§. 29 -
Herr Pingre hat tbwolil die Methode des Herrn d uSéjour, als die des Herrn Hennert in der Rechnungverflicht, allein beym Gebrauche felir mangelhafte Re-fultate gefunden. Die Coefficientcn S, Q, P wurdenimmer fehr klein, und deswegen hatten die geringftenFehler der Beobachtungen immer einen ungemein grof-fen Einflufs auf den Werth der unbekannten Gröfse:einen fo grofsen Einflufs, dafs er deswegen Hrn. Hen-ri er ts Auflöfung für ganz unbrauchbar erklärt. Undwas von Hrn. Hennerts Auflöfung gilt, läfst fich auchauf die des Hrn. du Séjour anwenden: denn beydefind Folgen aus denfelben Gleichungen.
. §• 3 °-
Es wird wohl der Mühe werth feyn, diefs etwas nä-her zu unterfuchen, um über die Brauchbarkeit dieTerMethoden richtig urtlieilen zu können. Es ift einleuch-tend, dafs die Auflöfung eine geometrifche Schärfe ha-ben würde, wenn i) die Beobachtungen völlig genau,und 2) die Verhältniife der Diftanzen, M und N, richtigbeftimmt wären. Letzteres ift nicht der Fall, weil einenicht ganz richtige Hypothefe dabey zum Grunde liegt:und völlig richtige Beobachtungen gehören unter diefrommen Wünfclie. Nun hängt aber der Werth von ç'in des Hrn. du Séjour Formeln lediglich von derf c h e i n b a r e 11 Krümmung der Cometenbahn,oder von der Abweichung der lcheinbaren Cometenbahnvon einem gröfsten Rieife ab. Liegen uemlich die dreybeobachteten Oerter des Cometen in einem gröfsten Krei-fe der Sphäre, fo ift der Coefficient von q' 1 , oder SlZcwDiefs läfst bch fo überfehn. Es ift uemlich