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Abhandlung über die leichteste und bequemste Methode die Bahn eines Cometen aus einigen Beobachtungen zu berechnen
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mit der Zeit, durch Tein bekanntes Tehönes Theorem,Newton hingegen fchneidet die Chorde viel genauer,als es durch den mittlern radius vector gefchieht, in Vei-hältnifs der Zeiten: die Vergleichung der Länge dieferChorde mit der Zeit gefchieht auch durch ein Theorem,das im Grunde mit dem Lambertfchen viel Aehnlich-keit hat, nur erlaubt er lieh hier freylich ein quam pro-xime. So lalfen lieh diefe Methoden im wefentlichen ver-gleichen, und deswegen ill die Newtonl'che Conftru-ction die genauefte : Boscovich feine die bequemfte,Lamberts Conftruction halt in beyder Ablicht das Mit-tel. Man nimmt alfo einen willkiihrliclien Abftand desCometen von der Erde in der mittlern Beobachtung an,beftimmt durch jene Vcrausfetzungen Lage und Längeder Chorde, und vergleicht fie mit der Zeit, worin fievon dem Cometen befchrieben worden ift: man wieder-holt diefen Verfuch fo lange, bis die beobachtete Zwi-fchenzeit und die Länge der Chorde mit den paraboli-fctier. Bewegungsgefetzen übereinftimmen. Auch Eulerbedient lieh der Vorausl'etzung, dafs der mittlere radiusvector die Chorde im Verhaltnifs der Zeiten fchneide:aber er vergifst, unmittelbar den von dem Cometen zwi-lchen der erften und dritten Beobachtung befchriebeuenKaum mit der beobachteten Zwifchenzeit zu vergleichen:fondern er beftimmt bey jedem Verfuch die ganze Bahn,nimmt diefe, felbft dann wenn er noch weit von derWahrheit entfernt ift, nicht für parabolifch, fondemnbeiliaupt nur für einen Kegelfchnitt an, und ob der ge-fundene Kegelfchnitt mehr oder weniger mit der Wahr-heit übeieinftimmt, fieht er erft durch Berechnung einervierten Beobachtung aus den gefundenen Elementen.

Eine