A74 Iw. GA. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck
Der ganze Besitz im Kreise Stormarn, früher Mod, ist von demFürsten Herbert nach Anordnung des Testamentes des FürstenReichskanzlers der Fideikommißherrschaft Schwarzenbek zugelegt worden.
Späninge n.
Pfarrdorf mit 428 Einwohnern iin Kreise Osterburg. Rulo II.(Nr. 10) bezog Hebungen aus dem Orte, derselbe gehörte später denv. Bartensleben.
Stapel.
Kirchdorf mit 239 Einwohnern, Filial von Groß-Rossau, imKreise Osterburg. Der Ort gehörte zum Kloster Krevese, und soempfingen 16. Dezember 1562 die Gebrüder Heinrich und Friedrich(Nr. 54 u. 56) mit Krevese auch Stapel für ihren Anteil an Burgstall.Auch 3. März 1684 wird der Ort als Zubehör zu Krevese aufgeführt.
S t e g e l i tz.
Kirchdorf mit 157 Einwohnern, Filial von Groß-Schwarzlosen, imKreise Stendal. 6. November 1488 verkauft Henning (Nr. 33) unterZustimmung seines Bruders Hehde (Nr. 32) und seiner Vettern demPfarrer des großen heiligen Geistes zu Stendal wiederkäuflich Renten ausSteghelitzcen. Dieser vermachte den Rentenbrief der Marienkirche zuStendal. 2. März 1525 treten die Gebrüder und Vettern v. Bis-marck für gewisse ihnen zu Burgstall überlassene Grundstücke denv. Lüderitz eine Rente von drei Wispel Korn aus Klein-Schwarzlosen,Stegelitz, Bellingen und Mittelvorde ab und 3. März 1684 l'/z WispelRoggenpacht aus Stegelitz an die v. Börstel, welche ihnen dafür eineRente aus Döbbelin überlassen.
Steinseld.
Kirchdorf mit 170 Einwohnern, Filial von Kläden, im KreiseStendal. Im Mittelalter hatten der Dom, die St. Marien- undSt. Jakobikirche und das St. Katharinenkloster in Stendal und dasKloster Neuendorf Besitz am Orte. Als 16. Dezember 1562 dieGebrüder Heinrich und Friedrich (Nr. 54 u. 56) Krevese fürihren Anteil an Burgstall empstngen, werden auch als zu Grävenitzgehörig allerlei Pächte aus Steinfeld aufgeführt.