5. Der Gülerbesitz des Geschlechts
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begründet sein." Und so hat denn der Fürst, der in seiner ganzen Persondas Wesen altgermanischer Recken zeigte, als wäre er einer der Gewaltigendes Waldes, die in den Heidenhügeln schlummern, seine letzte Ruhestätteunter den Bäumen des Sachsenwaldes gefunden.
Zur Fideikommitzherrschaft Schwarzenbek gehören auch Grundstückeund Gebäude in den im Herzogtum Lauenburg gelegenen Gemeinde-bezirken:
1. A u müh l e--B i ll en ka mp mit 377 Einwohnern. ImTestamente des Herzogs Franz I. wird bemerkt, Aumühle sei früherein einspänniger Hof gewesen und erst von ihm erkauft worden. Erschenkte den Hof den Rautensteinschen Kindern;
2. Rothenbek (nach v. Kobbe, Das Herzogtum Lauenburg 1837)zusammen mit Grande mit 168 Einwohnern;
3. Kasseburg mit 248 Einwohnern;
4. Schwarzenbek, der Pfarrort mit 1580 Einwohnern sieheoben;
5. Grabau, Dorf 1837 mit 114 Einwohnern, wurde 1310von Gerold und Ludolf Schack an Herzog Erich für 270 Mark ver-pfändet;
6. Brunstorf, Pfarrort mit 328 Einwohnern;
7. Dassendorf, 1837 mit 197 Einwohnern, 1614 mit einerKapelle, welche 1683 nicht mehr bestand. 1482 verpfändete HartwigSchack den Vikarien der Marienkirche zu Lübeck seinen Anteil am Orte.Seine Witwe wählte zum Vormund ihrer Kinder den Herzog Bernhard.Dieser brachte Dassendorf an sich und behielt es. Herzog Franz I.schenkte es an Jobst v. Sondershausen, setzte aber 1580 ein Lehen-gericht nieder, um es ihm wegen Felonie wieder zu entziehen;
8. Kröppelshagen mit 307 Einwohnern, 1683 mit einerverfallenen Kapelle;
9. Wohltvrf 1837 mit 131 Einwohnern.
Endlich gehören noch zur Fideikommißherrschaft die im KreiseStormarn gelegenen Güter:
10. Schönau (Gemeinde Ohe) mit 338 Hektaren;
11. Silk mit 234 Hektaren;
12. Schönningstedt (mit 509 Einwohnern).