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Das Geschlecht von Bismarck
Entstehung
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5. Der Güterbesitz des Geschlechts

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hältnismäßig nur mit Schwierigkeit zu der Wallfahrtsstätte Schön-hausen gelangen können. Im Museum liegt ein Stück der preußischen,der deutschen, ja der Weltgeschichte aufgeschlagen vor uns. Die StadtStendal, wo die Wiege des Geschlechts gestanden, hat bereits im Rat-haus ein für die kurze Zeit des Bestehens immerhin reichhaltigesBismarckarchiv gegründet. Sie würde gern mit Vorbehalt der Eigentums-rechte der Familie das Bismarck-Museum übernehmen. Aber derFürst H erb ert hat erklärt, daß er das seinen Schönhäusern schon ausmateriellen Gründen nicht zuleide tun dürfe, und während der Zeit derUnmündigkeit des Fürsten Otto (Nr. 482) ist der Gedanke an eineVerlegung des Museums völlig ausgeschlossen.

Gartzow (zu Schönhausen gehörig),wüste, im zweiten Jerichowschen Kreise. Die Gebrüder Jobst undGeorg (Nr. 49 u. 50) erhielten für ihren Anteil an Burgstall undZubehör 16. Dezember 1562 Schönhausen und Fischbeck mit der halbenFeldmark Gartzow zugesprochen. Aber die Gemeinde Schönhausen gingauf das Ansinnen, die ihr zugehörige halbe Feldmark an die künftigeGutsherrschaft abzutreten, nicht ein. Die v. Bismarck mußten sichbegnügen, daß ihrer Hälfte nur noch ein Vierteil mit Ausschluß derWiesen, welche die Bauern behalten wollten, zugelegt wurde. DerKurprinz bezahlte den früher» Besitzern dafür 13. Januar 1563300 Tlr. Dagegen traten die Schönhauser Bauern nach weiterenUnterhandlungen 1^ Hufen vom Schönhauser Felde und eine Hufevon der Bernfeldschen Feldmark und auch die Fischbecker Bauern ander Schönhauser Grenze ^ einer Hufe ab. So kamen schließlichzehn Hufen zustande. Die Bewohner von Schönhausen und Fischbeckübernahmen gemeinsam die Verpflichtung, diese Hufen durch Hofe-dienste zu bestellen. Es wurde ihnen dafür 1. März 1563 die Leistungder bisherigen weiten Reisefuhren erlassen und die Erleichterung desfür Kriegszwecke zu stellenden Rüstwagens in Aussicht gestellt, auch er-hielten sie für ihre bisherigen Rechte und Freiheiten eine Bestätigung.

Schön Walde.

Kirchdorf mit 190 Einwohnern, Filial von Klein-Schwarzlosen im

Geschichte des Fürsten Bismarck in Einzeldarstellungen i. 24