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Das Geschlecht von Bismarck
Entstehung
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s. Der Güterbesitz des Geschlechts

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usw. mit Konsens des Markgrafen Friedrich als Lehenherren, wiesolches ihr Vater, der alte Klaus, besessen hatte. 19. April 1706erkaufte August II. (Nr. 134) Uenglingen, Schönebeck und AnteilBindfelde vom Rittmeister v. Grumbkow. Der Ort teilte nunmehr dieSchicksale von Uenglingen.

SchönhausenZ.

Die Stätte, welche Deutschlands größtenSohn uns gab, bleibt für das ganzeVolk ein Heiligtum für alle Zeiten.

Pfarrort mit 2069 Einwohnern unter Patronat der Familiev. Bismarck im zweiten Jerichowschen Kreise. Wegen der Lagedes Ortes an der Elbe hat der Fürst Bismarck jahrelang dasAmt eines Deichhauptmanns bekleidet. Im Februar 1846 schreibter seiner Schwester: „Ich soll hier mit der gewichtigen Chargeeines Deichhauptmanns bekleidet werden. Die Annahme dieserStelle würde für die Wahl meines Wohnortes entscheidendsein. Gehalt ist weiter nicht dabei, aber die Verwaltung der Stelleist für Schönhausen und die andern Güter von Wichtigkeit, indem vonihr vorzugsweise abhängt, ob wir gelegentlich unter Wasser kommenoder nicht. Bernhard (Nr. 313) redet nur wider Erwarten sehr zu,als Kommissarius Sr. Majestät nach Preußen bei dortigen Meliorations-arbeiten zu gehen. Ich möchte wissen, was er sich dabei denkt. Erbehauptet, ich sei nach Neigung und Anlage für den Staatsdienstgemacht und würde früher oder später doch hineingehen." — Die Gegendist erst, wie die prähistorischen Funde dartun, etwa ums 4. Jahrhundertunserer Zeitrechnung besiedelt worden. Der Ort gehörte dem durch Elbe,Havel und Stremine begrenzten wendischen Gau Liczizi an. Unter denelf in diesem Gaue gelegenen, zum Schlosse Marienburg (Kabelitz) gehörigenDörfern mit slavischen Namen, welche Otto der Große dem BistumHavelberg 946 überwies, wird Schönhausen nicht genannt. — Fast vierJahrhunderte währten die mörderischen Kämpfe zweier Nationalitäten,des Germanentums und des Slaventums, diesseits und jenseits der

Gg. Schmidt, Schönhausen und die Familie v. Bismarck. 2. Aufl.Geschichte des Fürsten Bismarck in Einzeldarstellungen r. 33