5. Der Güterbesitz des Geschlechts
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feld von Franz Joachim v. Puttkamer und 30. April 1766 noch andereStücke von Hauptinann Georg Matthias v. Puttkamer und vereinigtedas ganze Gut in seiner Hand. Der Fürst Bismarck erkaufteReinfeld. Dasselbe befindet sich nach dem Tode des Fürsten Herbertals Mod im Besitz des Grafen Gottfried (Nr. 483).
R i e tz e l.
Pfarrdorf mit 303 Einwohnern im ersten Jerichowschen Kreise.28. August 1489 werden die Gebrüder Günther, Ludolf, Georgund Pantaleon (Nr. 38—41) nach ihres Vaters Tode vom Erz-bischof zu Magdeburg mit 3 ^ Mispel Korn aus Rietzel belehnt. Inspäteren Lehensbriefen vom 23. Januar 1640, 21. Januar 1675 und9. Mai 1684 werden 5^ Mispel aufgeführt. 3. Januar 1772 berichtetder Minister an den König, daß die Senioren der Familie v. Bis-marck die Pachte zu Rietzel an die v. Wulfsen gegeben, welche sieeigenmächtig veräußert haben.
R ö x e.
Kirchdorf mit 1700 Einwohnern, Filial des Domes zu Stendal.1375 bezog Klaus I. (Nr. 9) den Zehnten am Korn vom ganzenFelde in Roytze und 13 pullos. 1400 verzichteten die v. Bismarckdem Markgrafen Jobst gegenüber auf den Korn- und Fleischzehnt in Roxezugunsten des Domstiftes in Stendal. Außer dem Dom in Stendalhatte hier das Domstift in Tangermünde durch eine Schenkung KaiserKarls IV. und später das Amt Tangermünde Besitz.
Sams w ege u.
Pfarrort mit 1191 Einwohnern im Kreise Wolmirstedt. 5. Ok-tober 992: Semeteswege. 1084 befanden sich sechs Hufen halber-städtisches Lehen im Besitz des Klosters Huysburg. 1301 schenkte derBischof von Halberstadt das ganze Dorf mit Ausnahme von 14 Hufendiesem Kloster. Dasselbe war aber wohl nur der Gerichtsherr überden Ort, denn 1311 werden die v. Gramberg, v. Hartbek, v. Wedringen,v. Bars, v. Wodenswegen, v. Meyendorf, v. Neuendors und andere alsInhaber von Lehen genannt. Um 1399 werden als erzbischöfliche