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Das Geschlecht von Bismarck
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5. Der Güterbesitz des Geschlechts

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Patronat der Familie v. Bismarck auf Döbbelin. Die Einkünfteund das Gericht des schon 1202 genannten Ortes erwarb das KlosterKrevese 1345 vom Markgrafen Ludwig, auch der Dom zu Stendalbezog Einkommen aus dem Orte. Nach v. Ledeburs Adelslexikonbesaßen die v. Bismarck schon 1375 Renten aus Häsewig. 16. De-zember 1662 erhielten die Gebrüder Heinrich und Friedrich(Nr. 54 u. 56) mit Krevese auch Häsewig für ihren Anteil an Burg-stall abgetreten. Auch 3. März 1684 wird der Ort als zugehörig zuKrevese aufgeführt. Allerlei Renten aus dem Orte gehörten zu densogenannten Grieperschen Gütern, mit denen 1571 Levin v. d. Schulen-burg infolge eines darauf 12. November 1563 erhaltenen Angefällesbelehnt wurde. Die im dreißigjährigen Krieg ganz baufällig ge-wordene Kirche ließ die Gemahlin des C h r i st o P h (Nr. 78)Dorothea geb. v. d. Schulenburg wieder in Stand setzen.

H a v e l b e r g.

Klaus I. (Nr. 9) erhielt 1341 und 1343 vom Markgrafen vonBrandenburg die Zolleinkünfte aus Havelberg für 40 Mark Silbersund 35 Mark Silbers abgetreten.

H i r s ch f e l d e.

Kirchdorf und Rittergut mit 360 Einwohnern im Kreise Ober-barnim, in den ältesten Urkunden Hersvelde, im 17. Jahrhundert Hersse-felde und im 18. zuerst Hersfelde genannt, hatte 1375 nach dem Land-buche 70 Hufen. Die Bede von 40 Hufen und zwei Talente besaßendie Berliner Bürger Nikolaus Storkow und Nikolaus Sunde, dasübrige besaßen, abgesehen von fünf Hufen, welche der Pfarrer und dieKirche inne hatten, die Mönche zu Zinna. Das Kloster veräußerteeinen Hof mit acht Hufen, womit 1413 die Gebrüder Otto und HenningLouwenberg belehnt wurden. Das ganze Dorf kam 1450 mit diesemHof an die v. Krummensee. Fast der dritte Teil des Dorfes warunbesetzt. Erst die v. Röbel, die das Dorf 1586 von den v. Krummen-see erworben hatten, richteten ein Rittergut ein, dessen Besitz wohl mehr-fach zwischen ihnen und den v. Krummensee wechselte. 1729 erwarbes der Oberstleutnant Kaspar Heinrich v. Stechow, der es 1736 an die