316 Or. Gg. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck
der Familie v. Bismarck auf Döbbelin. 1375 befanden sich 18 Scheffelin Grote-Schwechten im Besitz des Gerke (Nr. 15). 29. Februar1440 erhält Hans Schmechten die Lehen erneuert, welche dem Mark-grafen durch den Tod des Heinrich (Nr. 23) zugefallen waren.Andererseits werden 28. März 1440 nach dem Tode ihres Vaters dieGebrüder Hans und Asche (Nr. 20 u. 21) mit einem Stück zuGroß-Schwechten belehnt. Bei der Belehnung derselben Gebrüder1472 werden die Renten, nämlich bestehend in 13^ Hühnern,24 Eiern und 77 Denaren, aufgeführt. 9. Mai 1498 erhält die Ehe-frau des Asche zum Leibgedinge ein halbes Stück zu Groß-Schwechten. 1499 kamen allerlei früher im Besitz der v. Bis-marck befindlichen Stücke an die Füge, welche darauf ein An-gefälle empfangen hatten. 16. Dezember 1562 gehörten zu Krevese,welches die Gebrüder Heinrich und Friedrich (Nr. 54 u. 56)für ihren Anteil an Burgstall empfingen: Groß-Schwechten mitsechs Höfen in der Wische. Ebenso werden ihnen allerlei zu Grävenitzzugehörige Pächte aus Groß-Schwechten zugestanden. Im 30 jährigenKriege hatte der Ort stark zu leiden. 16. Oktober 1645 heißtes, daß Christoph (Nr. 78) feiner Gemahlin für ihr Eingebrachteseine Verschreibung gegeben, aber die ihr verschriebenen Stücke in Groß-Schwechten sind im vorigen Jahre aufs neue so verdorben, daß da-selbst nichts an Korn und Getreide geblieben ist. 3. März 1684 gehörtenzu Krevese drei Acker und ein Kossätenhof.
Güsto w.
Pfarrort mit 371 Einwohnern und Rittergut im Kreise Anger-münde. 1375 gehörten nach dem Landbuch 48 Hufen zu Güstow.Es waren aber außer den freien Hufen nur 13 Hufen besetzt, 21Kossätenvörden lagen wüste. Die Abgaben von 14 Hufen erhoben dieBürger Nikolaus Bis mark mit seinen Brüdern, ein gewisserMöwen in Prenzlau und Hermann Blankenburg. 1472 bis auf dieneuere Zeit befanden sich die v. Arnim auf Zichow im Besitz vonGüstow.
H ä s e w i g.
Kirchdorf mit 62 Einwohnern, Filial von Groß-Schwechten, unter