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Das Geschlecht von Bismarck
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s. Der Güterbesitz des Geschlechts

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das Dorf vom Markgrafen zu Lehen. Er bezog von den Höfen einTalent für ein Ritterpferd und allerlei Renten. 1547 haben'die GebrüderJobst I. und Jürgen II. (Nr. 49 u. 50) auf ihrer Feldmark Briestein Vorwerk errichtet, über welches ein noch 1559 andauernder Streitmit dem Kurprinzen Johann Georg entsteht, 16. Dezember 1562erhalten die beiden Gebrüder Jobst und Georg für ihren Anteilan Burgstall vom Kurprinzen Johann Georg mit Schönhausen undFischbeck auch einen Anteil an der Feldmark Briest. Es handelt sichum zwei Höfe, den größeren und den kleineren Hof. Der südsüdwest-liche Teil des heutigen Rittergutes ist der Anteil, welcher schon vorder Permutation sich in den Händen des Geschlechts befand.

In den Lehenbriefen 21. November 1609 und 1. Dezember1620 über die zwei Feldmarken Briest und Ostermarke werden auchaufgezählt die Dörfer Väthen, Klein-Schwarzlosen, Döbbelin undBindfelde samt den Wiesen bei Stegelitz und Schernebeck, mit derTrift und Hut, wie ihre Väter sie gehabt, mit Pachten in Bellingen,Insel, Gohre, Ostheeren, Dahlen, Groß Möhringen, Bellingen undMetzdorf. Die Schicksale, welche der Ort nach dem Tagebuche desChristoph (Nr. 78) während des 30jährigen Krieges erduldete,sind charakteristisch für die Drangsale der Altmark in jener Zeit: „1632ist die Kriegsverheerung an den Tangerorten so groß gewesen, daß ichalles verloren und um meine fahrende Habe zum andern Male ge-kommen bin. Ich habe meine Haushaltung von neuem angefangenund zwei Jahre lang von anderer Leute Gnade leben müssen. —7. September 1635 wurden mir von schwedischen Räubern, welche in Briesteingefallen, alle Pferde genommen. — 29. Dezember 1635 sind dieSchweden von Magdeburg gegen die Sachsen auf Briest gezogen undhaben die Pferde genommen, welche von Döbbelin zum Eggen gekommenwaren. — Wie 29. April 1636 von den schwedischen Regimentern ge-haust wurde, wird die Posterität nicht leicht vergessen. Es ist mirsehr heftig zugesetzt worden und mein Korn über 30 Mispel in einerWoche genommen worden. — 11. Juni 1636 haben etliche sächsischeReiter aus Stendal das beste und meiste Rindvieh weggetrieben. —22. August 1636 ist alles so verödet und nicht mehr die Möglichkeit,auch nur von Obst zu leben, sodaß endlich der Aufbruch der kaiserlichen