296 vr. Gfl. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck
die Gebrüder Hans und Jasper v. Arnim verpfändet. Hans trat dieVogtei 1448 an Paul v. Kunersdorf ab. Diesem folgten die kurfürst-lichen Räte Hans v. Bredow und Lüdeke v. Arnim, denen Boitzen-burg 1463 aufs neue für 2800 Gulden verschrieben wurde. 1464 er-hielten die Gebrüder Hans und Bernd v. Bredow die Belehnung.1483 war Nikolaus v. Hahn Vogt daselbst. 1486 wurde es demkurfürstlichen Rat Henning v. Arnim für 2800 Gulden pfandweise über-lassen, dagegen befand sich 1507 Christoph v. Krummensee im Besitzdes Gutes. 1514 erhielt es als Hauptmann Engel v. Warnstedt zurVerwaltung, der es 1515 dem Hans v. Alvensleben übergab. 1528trat der kurfürstliche Rat Hans v. Arnim das Schloß Zehdenick an denKurfürsten Joachim ab und empfing dafür das Schloß Boitzenburg mitallen Rechten und Zubehörungen. In seiner Familie ist es verblieben.
B o l tz u n.
Poltzun wohl Wüstung im ersten Jerichowschen Kreise. 28. August1489 wird Günther (Nr. 38) mit seinen Brüdern nach des VatersTode vom Erzbischof von Magdeburg mit zwei Hufen Landes und zweiMorgen Holz auf dem Felde zu Boltzun belehnt. Spätere Lehenbriefe:23. Januar 1640, 23. Januar 1650, 21. Januar 1657. Im Lehen-briefe vom 9. Mai 1684 wird die Mühle zu Bolzunn aufgeführt.
Briefen.
Wüstung bei Burgstall im Kreise Wolmirstedt, 1375 mit demhöchsten Gericht im Besitz von Nikolaus (Nr. 9) und HenningV. Lüderitz. blioolnns bubet ibi inolnm ckivisiin onm 1 krnsto.3. Mai 1525 verglichen sich die v. Bismarck und v. Lüderitz überihre Gerechtsame. Die elfteren erhielten die Deickstede Gethen und denHof oder die Mühlenstätte zu Bresen, die letzteren die Hälfte amHolz, Kohlgarten genannt usw.
B r i e st
mit 140 Einwohnern und einer v. Bismarckschen Privatkapelle imKreise Stendal, Filial von Väthen. 1375 hatte Nikolaus (Nr. 9)