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Das Geschlecht von Bismarck
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5. Der Güterbesitz des Geschlechts

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Wüsten Hof zu Arnsberg dahin, daß die Dienste der Bauern geteilt,dagegen das Gericht und der Fleischzehnt den v. Jeetze zugestandenwurden. 1473 verkauften letztere einem Domherrn zu Stendal siebenSchillingpfennige zu Arnsberg, kauften aber 1506 von dem v. Rönnebeckden Hof zu Arnsberg mit dein vierten Teil des Gerichts, des Lagersim Dorfe, des Zehnten ustv. und wurden auch 1516 damit belehnt.Aber auch die heilige Kreuzkapelle vor Stendal hatte Besitzungen amOrte. 1511 bestätigte ihr der Administrator von Halberstadt einenWispel Roggen jährlicher Rente von zwei Bauern daselbst. 28. Oktoberund 6. November 1539 verkauft Jobst (Nr. 49) mit seinen Brüdernund Vettern 111 Schillinge jährlicher Renten aus sechs Höfen an dieVikarien der Marienkirche zu Stendal.

Vielleicht beziehen sich diese Nachrichten teilweise auf ein wüst-gewordenes Dorf bei Burgstall.

B a r l e b e n.

Pfarrdorf mit 4005 Einwohnern im Kreise Wolmirstedt. „Par-tunleb" findet schon 1063 Erwähnung. 1197 besaß Kloster Ammens-leben in Bardeleve drei Hufen und neun Morgen und 1200 die AbteiNienburg eine Hufe und 8^ Schilling. 1296 hatte Albert v. Wodens-wege ein größeres Lehengut der Grafen von Schwerin, aus sieben Höfenund sieben Hufen bestehend, inne. Aber der reichste Grundherr imDorfe war der Erzbischof; nach Angabe der Lehenbücher von 1370bis 1430 gehörten ihm 85 Hufen Acker und Wiesen, eine Hofstelleund allerlei Renten. Im 14. und 15. Jahrhundert sind etwa neunHerrenhofhaltungen im Orte anzunehmen. 28. April 1438 und6. Juni 1441 wurden die v. d. Schulenburg mit einem freien Hofund fünf Hufen belehnt, wie solche vorher der Bürger Kuno Ghumer inMagdeburg zu Lehen getragen hatte. Auch bei der Belehnung derv. d. Schulenburg mit Angern 1477 wird ein Hof mit sieben HufenLandes aufgeführt, welchen am 1. April 1615 Henning v. d. Schulen-burg an die verwitwete Magdalena v. Arnstedt, geb. v. Hacke,verkaufte; 1477 belehnte der Erzbischof den Dietrich v. Grieben mitzehn Hufen und zwei freien Höfen. Sein Sohn verkaufte seine sämt-lichen Güter an Heinrich v. Angern, welcher 1489 damit belehnt wurde.

Geschichte des Fürsten Bismarck in Einzeldarstellungen r. 19