4. Die Geneawgic des Geschlechts
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leiten waren zuletzt so gut wie ganz überwunden. Er war auf dem Wege,der beliebteste Mann in Ostpreußen zu werden, ja er war es eigentlichschon geworden. Mit ausgesucht feinem Takt, verbunden mit ruhigerFestigkeit nach oben wie nach unten griff er segenbringend in das ost-preuszische Leben ein und gewann dauernden Einfluß. Mit der Universitätund ähnlich mit der Kunstakademie war das Verhältnis auf beidenSeiten vertrauend und bald vertraut. Daß die Landwirtschaft dieGrundlage des Heeres ist und das Heer die Grundlage des Staates,waren für ihn die elementarsten Leitsätze seiner Politik. Aber er ebneteauch der industriellen Entwicklung des Ostens die Wege. Den Schiff-fahrtskanal durch die masurischen Seen setzte er mit der ihm eigenenEnergie durch. Auch die Kaufmannschaft trat mehr und mehrin den sozialen Nahmen seines Statthalteramtes und erkannte seineüberragende geistige Persönlichkeit an. Er war Mitglied der Provinzial-und Generalshnode und zeigte in kirchlichen Fragen den klaren, ihnanszeichnenden praktischen Blick. Vor allem interessierten ihn die An-gelegenheiten der inneren Mission. Das zum Gedächtnis der KöniginLuise gegründete Gotteshaus vor den Festungswerken Königsbergs ist inerster Linie sein Werk. Ein unvergängliches Denkmal aber hat er sichals Obervorsteher des Krankenhauses der Barmherzigkeit in Königsberggesetzt; dieses große Haus christlicher Liebe mit seinen weitverzweigtenAnstalten, mit Hunderten von Diakonissen und mit seinen zahlreichenStationen in der weiten Provinz war ihm an das Herz gewachsen.
Gemahlin: zu Kröchlendorf 6. Juli 1885 Sibylla Malwinev. Arnim-Kröchlendorf, T. des Landrates Oskar und der Malwinev. Bismarck (Nr. 316 ), geb. zu Berlin 17 . Februar 1864 .
„Wer in ihrem Heim zu Hanau hat »veilen dürfen, wird diesesnie vergessen. Denn um das Haus und die Menschen schwebte derZauber des Bismarckgedankens, und zu dem Zauber einer großengermanischen Gedankenwelt gesellte sich der Zauber eines auf den»vollsten Einklang zweier Menschenseelen beruhenden Ehe- und Familien-lebens. Alle guten Geister deutschen häuslichen Glückes walteten indieser Häuslichkeit, in welcher auch die Kunst der Musik eine viel undgern gepflegte Stätte hatte und andere Künste treue Pflege fanden. Vornehme Grazie und lebensfrischer Frohsinn gaben der Geselligkeit ein