4. Die Genealogie des Geschlechts
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acht Ahnen angibt, hat sie „Furcht und Schrecken erdulden müssen, dadie Feinde unser geliebtes Vaterland angefallen und mit Rauben,Brennen, Schänden der Weibesbilder usw. an vielen Orten erbärmlichgehauset, deswegen sie auch mit den Ihrigen an andern Orten nichtmit geringer Beschwerung sich hat aufhalten müssen".
Ehemann: zu Krevese 18. Januar 1605, Georg v. d. Schulen-b u r g auf Trebsen, gest. 14. Februar 1607, er erschoß sich unversehens,da er in eine Pistole, welche keine Luft hatte, hineinblies.
77.
Heinrich, S. des Pantaleon II. (Nr. 65) und der Annav. d. Schulenburg, geb. zu Havelberg 12. Dezember 1581, gest. zuKrevese 21. September 1616. Er studierte mit seinem Bruder-Christoph bis 1607 in Marburg, 27. Juli 1605 in stnckiosornmrmmeraur roaeptrw. In Lehensangelegenheiten genannt: 23. August 1610.
Gemahlin : zu Krevese 12. September 1613 K ath a ri n a Lu is ev. Bose. Sie lieh 1621 dem Wolf Dietrich v. Stechow 3000 Tlr.
78.
Christoph, S. des Pantaleon II. (Nr. 65) und der Annav. d. Schulenburg, geb. zu Havelberg 1. August 1583, gest. zu Briest3. Juli 1655; Domherr zu Magdeburg, kurbrandenburgischer Kriegs-kommissar in der Altmark, der hochlöblichen kurbrandenburgischenLandschaft zum engern Ausschuß Mitverordneter auf Krevese, halbBriest und Döbbelin, welches letztere er zukaufte, nach der Leichen-predigt seines Sohnes Lev in Friedrich „ein cordater Patriot,der insonderheit bei dem landverderblichen deutschen 30jährigen Kriegeals eine unbewegliche feste Säule bei dein Vaterland gehalten unddessen Erhaltung seiner eigenen Wohlfahrt vorgezogen". Seine Schick-sale während des großen Krieges hat er in einem 17. Oktober 1625beginnenden, sehr ausführlich geschriebenen Tagebuche niedergelegt, welchesnicht nur die schwierige Lage seiner Familie, die vor den feindlichenParteien zu wiederholten Malen nach Stendal, Tangermünde undanderen Orten flüchten mußte, sondern auch das ganze über die Alt-mark hereingebrochene Unglück anschaulich schildert.
Im 16. Jahre ging er auf drei Jahre nach der Universität Jena,dann mit seinem Bruder Heinrich von 1605—1607 nach Marburg.
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