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Das Geschlecht von Bismarck
Entstehung
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48 Dr. Gg. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck

Frühjahrsgewässer am schwierigsten zu passieren ist. Als Besitzer vonSchönhausen (und Gerichtsherr zu Schwarzlosen) erscheint er teils mit,teils ohne seinen Bruder 1. April 1567, 16. April und 28. Juni 1576,27. Februar, 22. September und 18. Oktober 1578, 2. Juli und5. November 1579, 8. Mai 1581, 28. Juni 1585, 20. Februar,2. Juli und 24. Oktober 1587, 25. Juni, 15. Oktober und 23. Ok-tober 1588 in Rechtsstreitigkeiten (vor dem Schöppenstuhl zu Branden-burg) und in andern Angelegenheiten. 22. Oktober 1571 war er gegen-wärtig beim Abschluß des Ehevertrages seiner Schwester Margarete.Nach deren Tode hat er 23. November 1581 einen Streit mit ihrenErben. Seine vor mehreren Jahren verstorbene Schwester hat nämlichnach dem Tode seiner Mutter deren Kleider, Schmuck nsw. an sich ge-nominen und auch die Hälfte aller Kleider seines vor zwei Jahrenverstorbenen Bruders Georg beansprucht, während doch die Kleidereines Bruders seinen hinterlassenen Brüdern und nicht den Schwesternzustehen. Die Entscheidung lautet dahin, daß die Kleider an die beidenErben zu verteilen sind.

Jobst starb kinderlos. Da auch seine beiden Brüder vor ihmohne männliche Erben zu hinterlassen gestorben waren, so fiel Schön-hausen mit Fischbeck an die ältere Linie des Geschlechts.

Gemahlin: (Leibgedingbrief 28. Oktober 1587 über 1000 TalerEingebrachtes, welche Summe, da sie nicht ausgezahlt, sondern mit60 Tlr. verzinst worden war, 1585 auf Bilberge, das Gut ihresBruders, eingetragen wurde) Emmerentia Schenckin v. Lützen-dorf f a. d. H. Klein-Schwechten, deren Mutter eine v. Hake, gest. zuSchönhausen 15. August 1590. Nach ihres Ehemannes Tode wendetsie sich mit den Kindern seiner Schwester Margarete wegen derAuseinandersetzung an den Schöppenstuhl zu Brandenburg. Die Ent-scheidung lautet dahin, daß das Korn im Felde, das Vieh auf denFeldvorwerken und auf den Schäfereien, als Schafe, Ochsen, Kälberund Schweine, die Mutterpferde, wilden Füllen, Wagenpferde und das vor-handene Klopholz zum Erbe gehören. Iobst hatte 17. November 1587„in seiner Leibesschwachheit, da seine Hausfrau ihm vielfach in seinerKrankheit ihre Treue erwiesen habe", mit kurfürstlicher Genehmigungund unter Zustimmung seiner Vettern vom älteren Stamme ausgemacht,