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Das Geschlecht von Bismarck
Entstehung
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4. Die Genealogie des Geschlechts

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von Magdeburg her blieben ohne Erfolg. 10. September 1408 wurdeer init seinem Bruder Henning und seinen Komplizen von Henricusde Rodensleve, Thesaurarius zu Magdeburg und suckox des Dom-stiftes zu Stendal aufgefordert, den Untertanen des Domftiftes in Buch-holtz das geraubte Gut wieder herauszugeben. So wurden sie denn13. September 1408 als in die angedrohten Strafen für verfallen er-klärt. Das Domkapitel wendete sich an den Markgrafen Jobst, welcher1409 in Tangermünde weilte. Es fand dadurch eine Vereinigung statt,daß die Gebrüder wegen der von ihnen dem Domkapitel zugefügtenSchäden auf ihr Recht an die Holzpfennige verzichteten, und diese demDomstift als Schadenersatz bewilligt wurden.

11. Januar und 11. Juni 1409 wird Klaus III. mit seinem BruderHenning belehnt mit dem Hause Burgstall und 15 Mk. branden-burgischen Silbers aus den Holzpfennigen der Dörfer und von demHolz aus der Tanger „außer 5 Firdung Groschen davon an Birkholz,die an die Stendaler Domherren grenzen". 14. Juli 1410 vergleichter sich mit seinem Bruder Henning auf der einen Seite, mit KlausBuchholtz andererseits wegen Ausübung des Patronates über den vonihnen gemeinsam gestifteten Altar in dem Gertraudt-Hospital zu Stendaldahin, daß dasselbe alternieren solle.

Beide Brüder gehörten von Anfang an, gegenüber den andernaltmärkischen Edelleuten, zu den treuesten Anhängern des Burggrafenvon Nürnberg. So verbürgt sich denn Klaus 15. April 1414 mit andernfür ihn gegenüber dem Erzbischof von Magdeburg für dessen bei derEroberung des Schlosses Beuthen geleisteten Beistand auf 300 Schockböhmischer Groschen, 24. Mai 1414 gegenüber Gebhard v. Alvenslebenauf 200 Schock böhmischer Groschen, 20. Januar 1416 gegenüber denGebrüdern v. Alvensleben auf 150 Groschen und 22. Februar 1416gegenüber denselben auf 1000 rheinische Gulden. Er hatte (1417)mit seinem Bruder stark unter den Landesverwüstungen und dem Fehde-unwesen der Zeit zu leiden. — Noch ist von ihm zu bemerken, daß er6. Dezember 1427 bei einer Verhandlung über einen von Kunov. Lüderitz und Kuno v. Rengerslage an einem der v. Alvensleben zuKalvörde verübten Raub gegenwärtig ist und daß er 1431 Getreide-pächte ans Schönebeck veräußert.