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Das Geschlecht von Bismarck
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14 Or. Gg. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck

für die Grafen der rheinisch-süddeutschen Linie. Sie empfingen einvierfach geteiltes Wappen, im ersten und vierten Felde das altväterlicheWappenbild, im zweiten roten Felde einen aufgerichteten goldenenLöwen, im dritten roten Felde ein springendes weißes Roß, als Schild-halter den Löwen und das Roß aus dem dritten und vierten Felde,und auf dem Helm eine Grafenkrone, sowie den WappenspruchEinigund treu". Die Siegel dieser Linie zeigen die Helmdecken blau-weißund blau-gold.

Ebenso erfolgte 21. Februar 1818 eine Wappenvermehrung für dieGrafen v. Bismarck -- Boh len. Ein vierfach geteilter Schild zeigt imersten und vierten Felde das alte Wappenbild und im zweiten unddritten Felde den v. Bohlenschen roten halben Greifen hervorwachsendaus vier roten Ziegelftufen in Weiß. Der goldumrandete, von zweigekrönten schwarzen Adlern gehaltene Schild ist von einer Grafenkronemit drei gekrönten Helmen bedeckt, deren mittelster als Helmschmuck diev. Bohlensche Helmzier mit roten Helmdecken, deren (heraldisch) rechterdie Hörner (blau und gold geteilt) mit der Krone des v. BismarckschenHelmschmuckes mit blau-goldenen Helmdecken trägt, während der dritteHelm drei Federn weiß-rot-weiß, jeden mit einer Raute wechselnderFarbe belegt, und die entsprechenden Farben in den Helmdecken zeigt.Der Wappenspruch lautet:Vom Flecke zum Zwecke".

Als Otto v. Bismarck am 16. September 1865 in denPreußischen Grafenstand erhoben wurde, ist ihm auf seinen besonderenWunsch sein einfaches altväterliches Wappenbild verblieben, nur wurdeder Schild mit einer Grafenkrone bedeckt, welche den Helm mit deinv/Bismarckschen Helmschmuck trägt. Als Schildhalter erscheinen zweipreußische Adler mit dem goldenen Kleestengel im Flügel, der (heraldisch)rechte mit der Königskrone, mit den Initialen 11 R. auf der Brust,der andere mit dem Kurhut geschmückt und mit dem Erbkämmerer-wappen auf der Brust.

Auch das fürstliche Wappen vom 21. März 1871 (Diplom vom23. April 1873) zeigt nur das einfache, von den Altvorderen über-kommene Wappenbild. Der Schild liegt auf einem mit Fürstenhutgeschmückten Hermelinmantel; die 1865 verliehene Grafenkrone ist in