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Die Constitution des Erdkörpers und die Bildung seiner Rinde
Entstehung
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Staub, und löseten sich im Wasser auf. Zugleich aber auch drangenungeheure Wassermassen aus dem Innern der Erde, welche ihreganze Oberfläche bis zum Gipfel der Gebirge überschwemmten; unddadurch allein wurde es möglich, daß das Wasser alles feste Ge-stein auflösen konnte, wozu die Gewässer der Oberfläche nicht würdenausgereicht haben. Nur die organischen Gebilde verloren ihrenZusammenhang nicht, weil sie aus Fasern bestehen, und ihre Cohä-sion also eine andere ist, als bei Mineralien. Als die schlammigenGewässer ruhiger wurden, setzten sich die aufgelöseten Mineraltheilezu Boden, und es wurden die abgestorbenen Organismen imSchlamme begraben. Nachdem die Sündfluth ihren Zweck, jeglichesLeben außerhalb der Arche zu tilgen, erreicht hatte, ließ das all-mächtige Wort die Wasser wieder in ihre Abgründe zurücktreten,und der gefristeten Cohäsion wurde ihre alte Geltung wiedergegeben.So bildeten sich die horizontalen Ablagerungen von Steinbänken,voller organischer Ueberreste. Was Woodward in der UmgegendLondons, im jüngsten Gebirge, beobachtet hatte, das dehnte er,gestützt auf die Aussagen einiger Freunde, auf die ganze Erde aus.Er meinte, alle Fclsschichten seien horizontal gelagert, und dasspecifisch Schwerere liege immer unten. Sein System gewannGeltung bei seinen Zeitgenossen, weil es sich anscheinlich anneue und gute Beobachtungen anschloß. In unfern Zeiten bedarfes keiner Widerlegung, da es so augenscheinlich einer großen Massevon sicher gestellten naturwissenschaftlichen Daten widerspricht.

Eines dritten Svstems der damaligen Zeit, des von WilliamWhiston (A nknv '1'Iwor^ ak tlw Lailli, Iwiiilon Ztiiill) ist schonErwähnung geschehen. Whiston ließ, wie schon berichtet wurde,die Erde aus einem Cometen entstehen. Als der erste Mensch fiel,da drehcte sich die Erde zum ersten Male um ihre Achse. Vor derSündfluth war die Erdbahn ein vollkommncr Kreis; das Sonnen-und Mondjahr waren eins, und hatten genau 36g Tage. DenKern der Erde bildete das Ccntralfeuer, um ihn herum lagerte eineschwere Flüssigkeit, auf welcher die Erdrinde schwamm. In derErdrinde waren noch viele weite Räume mit Wasser angefüllt.Wasser, Gebirge und Ebenen waren glücklicher vertheilt, der Erd-boden mehr durchwärmt, fruchtbarer und bevölkerter, Thierc nudMenschen lebten länger. Die innere Erdwärme gab zwar demBoden eine größere Fruchtbarkeit, und den lebenden Geschöpfenmehr Stärke; aber sie stieg ihnen auch zu Kopfe, vermehrte dieLeidenschaften, raubte den Thieren ihre Weisheit und den Menschenihre Unschuld. Nur die Fische empfanden solchen Einfluß nicht,weil sie in ihrem kalten Element wohnten. Da brach an einemMittwoch, den 28. November, die Sündfluth herein. Ein zweiterComct war dem transformirten zu nahe gekommen. Er schütteteaus seinem Schweife in Zeit von 2 Stunden ungeheure Wasserstürzenieder: eimli ayertse sunt. Die Attraction des

Cometen öffnete auch die Schlünde der Erde, und aus der Tiefestiegen neue Wasser empor: kilt rupti sunt kontes adz-ssi. Durch