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2 (1792) [E - J]
Entstehung
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694
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Gesch. der sch. Wissrusch. S.gs. DaSgte Kap. des vierten Buchs der Mr äetenciv er c!e juger cn msriere äegour,E.-47. der Ausg. von 1783. (worin dasInteressante aus der conrrainre äu jcu6cs resscirr!, que jV,n nomine inrri-xue abgeleitet wird.) Von dem

Interessanten des Lustspieles, Cailhava,im zoten Kap, des iten Bds. s. 7^rr steI-Lomeilie, S. )84< bcr Ausgabe von177z.

Intermezzo.

(Schauspiel.)

Gegenwartig giebt man diesen Na-men italiänischen, comischen, odervielmehr poßiriichen, Opern, wonnr zwey oder drei) Personen vor-kommen; weil dergleichen Stüke ehe-mals in Italien zwischen den Aktenoder Aufzügen der großen Oper,zum lustigen Zeitvertreibe, vorgestelltworden. Da dieses ganze Schau-spiel blös zum Lachen gemacht ist,so haben sowol die Dichter, als dieTonfttzcr und Sänger völlig frcyeHand, alles so poßierlich zu machen,als ste wollen. Weil aber voraus-gesetzt wird, daß die Zuschauer, dieman durch das Intermezzo belusti-gen will, Personen von Geschmackund von feiner Lebensart sind, somuß anan sich nicht einbilden, daßalle Possm für dieses kleine Schau-spiel gut genug scycn. Das Wahreund feine Lächerliche ist schwerer zutreffen, als irgend eine andre ästhe-tische Eigenschaft/) Daher sind auchdie meisten Intermezzo, die man zusehen bekommt, höchst elend.

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(*) Ursprünglich waren, wie Artcagqin der Gesch. der ital. Oper, B. S.so6. d.U. erzählt, es nichts als Madrigale,welche, zwischen den Auszügen, mit »ich,rem Stimmen gesungen wurden, und de»

') S. Lächerlich.

- Int

cm Jnnhalt mit dem Stücke in einigerBeziehung stand. Eines der ältesten undschönsten ist das Oornlwrrimenropaiiin? cul seepence VVN Givv. Bardi,wovon sich, cbend. ein Auszug findet.Bald aber, arteten sie, eben diesemSchriftsteller, S. ?>7- Zu Folge aus, stell-ten eigene Handlungen für sich vor, undwurden der Hauptthcil der ernsten Oper.

Nachr. von den erstem giebt Quadri»in s. 8ror. e Idsg. ei'ciunj puclia,Vol. III. l>. z. S.zog, S. übrigensden Art. Operette.

Intervall.

(Musik.)

Das Verhältniß zweyerTöne in Ab-sicht auf ihre Höhe; oder der Sprung,den die Stimme zu macheu hat, umvon einem niedrigem auf einen ho-hem To» zu kommen. Es liegenzwischen dem tiefsten vernehmlichenTon und dem höchsten unendlichviel Grade, deren jeder gegen dmtiefsten Ton ein besonderes Inter-vall ausmacht; so daß die Anzahlder Intervalle unendlich ist. Aberaus "dieser unendlichen Menge hatman nnr wenige mit bcsondern Na-men bezeichnet, und nach ihrer ei-gentlichen Größe bestimmt:*) näm-lich nur die, welche entweder indem System der Töne, als würk-liche Stufen vorkommen, oder dochzur Kenntmß des Systems und zurBcurtheilung der Harmonie dienen,ob sie gleich in dem Gesänge selbst

nicht

') Die Größe eines Intervalls wirddurch die Länge der brvdcn Saytcnausgcdrükt, weiche die Töne angeben.Wenn man z.B. sagt, die große Se-kunde sc» A, so will dieses so viel sagen,daß das Intervall zwischen zwey To»NM, davon der tiefere von einer Sau-te angegeben wird, die v Fuß lang ist,die höhere von einer Savle, die 8 Fußlang ist, eine große Sccunde sc».Dieses wird im Artikel Mang aus-führlicher gezeigct.