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G.
G.
(Musik.)
diesem Buchstaben wird in^ Deutschland die achte Sayteunsers heutigen Tonsystems, oderder fünfte diatonische Ton desselbenbezeichnet, der nach der ehemaligenArt d i'c>l re ut gencnnt wird. DieLänge dieser Sayte, wenn L mit >bezeichnet wird, ist Z', so daß sie diereine Quinte von d ist.
Als Grundton betrachtet, hat dieseSayte auch ihre diatonische Tonlei-ter in der harten und weichen Ton-art, und wird alsdenn als Haupt-ton B Our oder G >nol geneniit.Die Tonleitern bcydcr Arten sind imArtikel Tonart angezeiget. Nachden alten Tonarten ist G dnr dieLNpxolpOische Tonart.
G. Ist auch einer der drcy Schlüs-sel, die auf dem Notensystem dieOrdnung der Tone anzeigen, undnvird nun insgemein durch dieses
Zeichen angedeutet, welches in
Deutschland und Italien insgemeinauf die zweyte Linie von unten, inFrankreich aber aus die unterste ge-setzt wird.
Galerie.
(Baukunst.)
Oo nennt man in großen Gebäudenldic Zimmer, die in Absicht auf ihreILreite oder Tiefe sehr lang sind, undnls Spatzierlaubcn, oder auch alsDurchgänge gebraucht werden. Ingroßen Pallästen vertreten solche Ga-lerien einigermaßen die Stellen der
Saulcnlanben, welche die reichenRomer neben ihren Pallasten undLusthäusern, zum Spatziercn anzule-gen pflegten, und die sie llorciooznennten.
Es geHort zur Lebensart der Gros-sen, daß in ihren Pallasten solche Ga-lerien scyen, deren sich zahlreiche Ge-sellschaften wie eines Spatziergangesbedienen können. Deswegen geschiehtes auch, daß solche Galerien zumZeitvertreib mit mancherlei) Werkender Kunst ausgcziert sind. Dieseshat ohne Zweifel zu der bcsondernBedeutung dieses Worts Gelegenheitgegeben, die im nächstenArtikel vor-kommt.
Galerie.
(Zeichnende Künste.)
Ein Saal oder auch eine Folge vonZimmern und Sälen, in denen Ge-mahlde und Werke der bildendenKünste aufbehalten werden. Klei-nere Sammlungen solcher Werke, dieebenfalls auch reiche Privatpersonenhaben können, werden Cabinetter ge-ncnnt, weil insgemein ein einzigesund auch wol ein mittelmäßiges Zim-mer oder Eabinet dazu hinreicht;aber nur große Herren, deren Pal-laste , als der Mittelpunkt, wo alleWerke der schonen Künste versam-melt werden, anzusehen sind, habenGalerien, in denen große Werke ausallen berühmten Kunstschulen zu se-hen sind.
Von diesen Galerien ist die Floren-tinische, die Cosinus II, Herzog vonFlorenz und nachher Großhcrzog vonToscana, angelegt hat, die berühm-teste