Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
649
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H o m

Hom <04»)

Verfasserin» wollte den Homer von einerbessern Seite, als ihn die Franzosen sonstaus Uebersctzungcn kannten, bekannt ma-chen, und empfohl ihn zu geflissentlich aufKosten des herrschenden Geschmackes derNation. Oilcours iur blumees, vonFrcS. Houdard de la Motte, vor seinerverkürzten, verstümmelten Jliadc, Par.1714. 8. und im -ten B. seiner Werke,Par. 1754.12. (OaS Wahrscheinliche imHomer soll nicht überraschend genug, son-dern zu sehr vorbereitet, daö Wunder-bare zu überraschend und zu wenig vorbe-reitet, der Episoden zu viel und zu lang-weilig, die Götter und Helden dcS Homerlasterhafte Geschöpfe und die mchrcstcn derlchtcrn nicht sclbstständig, die Reden imGefechte unnütze Auswüchse, die Erzäh-lung langweilig und unedel, das Schilddes Achilles ein Meisterstück der Verwir-rung , und des lächerlichen Wunderbarenseyn. llebrigens mit Mäßigkeit und Fein-heit abgefaßt.) Oes csusss eis Iscoeruprivn <iu ß"ür xwr Xäsä. Osciee,?sr. 1714.12. (heftige und bittere, ver-meintliche, aber höchst schlecht ausgefalleneWiderlegung des vorigen, und Prüfungder IlebcrsetzUNg; jetzt unlcöbar. Z. B-Wenn Heetor, mit seinen Pferden spre-chend, dargestellt wird: so soll das Allesbuchstäblich und treu wahr sc»n, und durchdie Aesopischc Fabel gerechtfertigt werden;das Anreden der Tobten wird ebenfalls, alswahr angenommen, und durch Beyspieleaus der Geschichte verthcidigt.) ke-sssx. lue Is Oiriczne . . . par k-rcs.bäouä. cie Is käncre, ?sr. 1715. 8.Oiic. sur Is äiirerenc msrire cies Ou-vrsZes ä'clssrir, von ebend. beh der -tenAufl. des vorhergehenden, I>sr. 1716. 8.und im zten B. seiner Werke, Par. 1754. >2.Merkwürdig durch das Geständniß, daß erden Homer nur aus der llebersetzung derMad. Darier kennt und bcurtheilt, welcheBekanntschaft er aber auch für hinlänglicherklärt, einen Dichter zu beurtheilen.Weil nicht alle über die Absicht der Jliadceinstimmig denken; so soll sie auch keinGanzes ausmachen. Sonst gut geschrie-ben; und im Ganzen mehr glückliche Prü-

fung der vaelerschen Vcrthei'diflling, alsglückliche Verthcidigung seines vorher ge-äußerten Tadels; ohne eine Spur, daßLa Motte je gewußt, was Einbildungs-kraft ist, und hervor bringt, und mit die- lsen will; alles nach Vorschriften der ver-meintlichen Vernunft geprüft.) Kpo-lugie ckkstumsre er äu Unusiiee ci'KcknI-Ics, ?sr. 171;. >2. von Jean Bvivin,nebst einer Zeichnung dieses Schildes.(Mit vieler Mäßigung abgefaßt? aberkeineSwegeS befriedigend ) Lun)c<Bi-res scscismilzues, ou Oisterisr. Tuel Hisels . . . kse. 171; 12. (Von He«dclin d'Aubignac geschrieben, und vonGerm Brice herausgegeben. Es ist mehr,als wahrscheinlich, daß es nie einen Ho- >nicr gegeben; seine vorgeblichen Werkesind eine Compilarivn verschiedener alterGedichte, oder alter in Griechenland ge-sungener Tragödien, u. d. m.) Oiss-ksrrsriein cric. iur I'IIisele ciBlumsre:. .. psr k-är. i'-gk>be )c.nr WerrslWrr...?. 1715.12.-B. Engl. 1722. 8. 2 B.und Keiciicinn ü ls Oilicer. ,716. ,2.(Ein wenig weitschweifig und langweilig?vorgebliche Philosophie, auf Dichtkunstund auf Homer angewandt, um zu erwei-sen , daß dieser kein französischer Dich-ter ist. Der Jnnhalt der Jl. z. B. sollnicht eine Handlung, sondern eine Lei-denschaft feyn, weil Homer »nc den ZornAchiUS darin besingt.) tstumüre ensrbirrsZe, psr. 17 15. 12. Zwep Briefevon Cl. Buffier, die auch unter dem Titel,Oill'crrscion, li nous >?uuv->ns bien)UAcr ciss elelsucs cklckcimsi-s, sich inf. Ouurs äs isiencez, I'sr. 1752. ful.

befinden, und mit vieler Feinheit abge-faßt sind; und ein Brief von der bekann-ten Marq. de Lambert, welcher nichtssagt.) ' klxsmen pscifique clc Ig ezue-rsils eis keäsä. Oscicr, er ele Xär. eisI» !Vle>crc iur Oomsre: svec UN trsireiur Is poeme epiczue .... psr kckr.ürienns k-ourmnnc.... p. 1716. >2. 2B.(Weder Untersuchung, noch ruhige Unter-suchung; denn nicht was die bchden Geg-ner gesagt haben, so wie nicht ruhigerTon ist darin zu sindrn; übrigens weit-E6 5 schwcifig