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sehen aller dieser Mckmcr nicht groß ge-nug gewesen zu seyn, diesen Unordnungenabzuhelfen, und eine bestimmte Abthci-lung und bestimmte Lesarten allgemein fest-zusetzen; und dieses steht um desto weni-ger zu verwundern, da Homer wahrschein-lich immer an mehrern Orten Griechen-lands , bcy öffentlichen Festen und Spie-le» -öffentlich und so gar von dem Theaterherab, vorgelesen wurde, und jeder Rhap-sodiste, um aus den, einzeln Theile, wel-chen er declamirte, ein Ganzes zu ma-chen, nothwendiger Weise, zum Anfangeund Ende dieses einzeln Thciles, etwashinzu dichten mußte. (S. Kitt. ceir. ststom.Lebt. 4. V und VI. S. ioz. a. a. O.)Aristarch, aus Alexandrien, zu den Zei-ten des PtolemstuS Philvmetor, nahm dieseGedichte also von Neuem vor, und dieGröße, und der Umfang, welchen jetztdie einzeln Bücher und Gesäuge haben,folglich ihre Anzahl, ihre Bezeichnung mit-Zahlen, an Statt daß sie, wie gedacht,sonst »ach ihrem Jnnhaltc bezeichnet wur-den, sind sein Werk. Auch hat er einzelneVerse aus ihnen ausgemerzt, u. d. m.—Zugleich war Homer schon frühzeitig inSchulen zum Unterricht gebraucht worden(G. unter andern den Jsokratcs in ?s»e-L71-. und den hluc. in Talcid.) —
Bey dieser, auf den Homer, verwand-ten öffentlichen und mannichsaltigcn Auf-merksamkeit, bcy dem Werch seiner Ge-dichte selbst, und bcy dem besonder» Reize,weichen sie für die Griechen haben mußten,ist es nun sehr natürlich, daß mehrereGriechen über sie zu schreiben veranlaßtwurden. Von ihren auf uns gekommenenArbeiten dieser Art, fange ich mit den ge-ringer», den Scholien, an. Didymus(zu den Zeiten dcsAupust) soll deren gelie-fert haben; wenigstens sind dergleichen unterseinem Nahmen da, ob diese gleich, wieschon Lascaris selbst zu sagen scheint, undunter andern, Fabricius (Libl.gr. H.II,c. z. §. z.) wahrscheinlich genug gemachthat, wohl nicht von ihm allein, undspst-tcr, als er gelebt, gesammelt worden sind.Die. m der Jliade, wurden zuelst, mitdem Gedichte selbst, Rom >5,7. st. die zu
der Odyssee einzeln, aber mit jenen zu-sammen, Vcn. i;2i-!528. und ohnediese, Par. 15Z8. 8. bcyde, Strasb.8.gedruckt. Vollständig sind sie auch denBaseler Ausgaben des Dichters vom Jahr»5Z;> i;5>. 4-dcr Lejdncr und Amstcrd.Ausg.vom 1.1656.4. 2B. (obgleich dieser sehrverstümmelt) und der geiech. lat. ven Jos.Barnes, Camb. 171,. 4. - B. und dieerstem der Cambr. Ausg. der Jliade von>68?. 4- und der Oxf. von 1676. 8. und1695. 8. beygcfügt. — Bey cbm dieserAusgabe der Jliade finden sich Scholienzu derselben, welche Aloys. Alcmanniusums Jahr ,518 ans alte» Handschriftenzog. — Zu dem 9tcn Gesang der Jliadegab Conr. Horncjus, Helmst. 1620.8. Scho-lien heraus, welche Jvh. Easelins zu Flo-renz aus einer dem Victorius gehörigenHandschrift genommen hat. — Eman.Moschopulus I seine bcbolis para^br. säststom. Ilioei. I. II. gabJo.Scherpezelius,Vea^. ock Lbcii. i?oz und 1719.8. Hersaus. — Die, bcy der Leipziger, und bcyzwey Venezianischen Handschriften befind-lichen, sind bey der AuSg. der Jiias, vonI. V. C. d'Ansse Villoison, Ven. 1788.st. abgedruckt. — Ferner sind dergleichennoch, vorgeblich vom Pvrphyrins, u. a.m. in einer Leidnrr Handschrift, welcheJs. VvssiuS aus der Bibl. des PcircSciuSSN sich brachte (S. Oiistsrror, eis zirassst.Ose!. hsickens. sc stckc>I. in stlomeruewineciiri«, von L. C. Valkenaer, bcy demVirgil. OnIIar. stcrisw. gr. iliuiste. steov.1747. 8.) — in einer Moskauer (s. dieBorr. S. 1?. zu Szmripze, ?bil. Heist.Lsbul. stXII. . . hislst. 1781. 8.) u. a.m. vorhanden, wovon Fabricii kibst.Qr.stih. Ist. s. z Nachricht gicbt, und der;tc Th. der Bibl. der alten Littcrat. undKunst, S. -6 u. f. nachzulesen ist. Dcegrößte Thril dieser (kleinen) Scholien istindessen, höchstwahrscheinlich, aus grös-sern, auf uns nicht gekommenen Werkenüber den Homer, eben so wie der Con?-mencar (-?r«/zc?e/ZoXL!-) des Eustachius,ums I. 1,50, ans ihnen gezogen. Oie-see Commcntar ist bey der griechischen Aus-gabe des Homer, Rom 154, -155-?.st. 4 B.
Bas.