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2 (1792) [E - J]
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639
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ach ihrem Jimhalte benannt wurden,ferner auch leicht, in den ersten Samm-lungen, nicht in dem Zusammenhange sichbefinden, in welchem wir sie jetzt besitzen,und in welchem sie, selbst, wenn Homeranch dlc letztcrn früher, als die erstem ge-dichtet Hütte, sie doch in seinem Kopfe vcr»bundcn gewesen seyn müssen; denn sonstHütten seine Gedichte nicht ein so verbun-denes Ganzes ausgemacht, als sie aus-machen. Doch, wie er sie abgefaßt, IMsich jetzt nicht mehr bestimmen. Genug,daß das, was Suidas (in voc. 'Szc,/po?)und Eustachius, im Ansang seines Com-menr. sagc, nur aus dem Zustande, inwelchem sie zuerst haben gefunden werdenmüssen, gefolgcri zu seyn scheinet, undalso keine Schwierigkeiten, wie der guteKüster wühnt (kilt. crir. Hom. Zeöl. z.S. 9?. vor der Wölfischen Ausgabe derJlias) inachen kann. OreyhundcrtJahr nach dem bykurg soll Pisistratus siein Ordnung, d. h. die verschiedenen, da-mahls als einzeln betrachteten Thcile desGanzen, in diejenige Felge gebracht ha-ben , in welcher sie jetzt stehen (SuidaS,kbend. che!. Vae. b,il>. VIII. c. 2. !>. XIII.c. 14. und Uiomecl. »pei. Kteurl. iu?i-Mrar. c. 9. Oie. ele Oror. III. zz. U.a. m.) und beb dem damahligcn Zustande,oder dcy der Art der damahligen Cultur,und besonders bev dem Mangel der Buch-druckern), ist es begreiflich genug, daß dieeinzeln Theile lange, ohne in gehörigeVerbindung gebracht zu seyn, auS einerHandschrist in die andere, übergiengen,und daß überhaupt nur wenige, und wahr-scheinlicher Weise, noch weniger »Mün-dige, Abschristen davon genommen wurden.Oestentlich müssen sie indessen bereits vor-her zu Athen von den Rhapsoduken gesun-gen oder deelamirc worden seyn, dennSelon verordnete, kurz vor dem Pisistra-tus, daß jene Sünger des Homer, deren,wahrscheinlicher Weise, viele, an einemTage und an einem Orte, nacheinander,diese Gedichte, obgleich, wahrscheinlicherWeise, nicht diese ganzen Gedichte, odernur die ganze Jlias hergingen,, sich nichtwiederhvhlcn; oder, was schon, als allge-

mein bekannt, zu irgend einem einzelnThcile gehörte, in einen andern ziehen,oder gar aus verschiedenen Theilcn sich ei-nen einzeln besondren zusammen setzen,sondern daß der zwcyte da fortfahren sollte,wo der erste aufgehört hatte. Mehrscheint die Stelle im Lacrt. Oib. I. L. 2. IX.nicht zu sagen, und Solon scheint bcydieser Veranstaltung mehr sein Absehe»auf die Ordnung bev den Oeclamationcn,oder gegen die dabei) mögliche Unordnung,als auf eine Anordnung der Werke desHomer gerichtet zu haben. Auch war eSZU jenen Oeclamationen noch nicht nöthi»,daß jeder Thcil si d an seiner Stelle, undalle Thcile der ganzen Jlias z. B. in der»davon befindlichen Abschriften in gehöri-ger Verbindung befanden, so daß dem Pi-sistratus seine Ehre unbenommen bjeibt. ----Sein Sohn, Hjpparch, wenn er nichkauch rtwan noch einzclc fehlende Theilsdieser Gedichte herbcy geschafft hat, (wie eSdenn bcy der von seinem Vater unter dieeinzeln Thcile gebrachten Ordnung möglichwckre, daß man damahls erst bücken indem Ganzen wahrgenommen) veranstaltete,daß sie zu einer bestimmten Zeit, wührenddem Panathcnüischcn Feste, gelesen wer-ben mußte». (S. ?lae. in Hipp. Oper.I^uZel. 1 ;?o. t. S. 2. k. und S^el. VIII. 2.Var.) Hierauf legte Aristoteles (l'lur.in >IIex.) oder, dem Strabo zu Folge,(I.. XIII.) Kalisthencs und AnaxarchuSHand an diese Gedichte für Alexander denGroßen, so wie spütcr oder früher nochverschiedene andere mehr (S. ?i>br. Libl.gr. Iii,. II. c. 2. S. 272 U .f.) und suchte«!sie von fremden Zusützen zu reinigen. ESist, nühmlich, sehr begreiflich, daß bcyder Art, wie sie ursprünglich waren auf-bewahrt worden, und bev den öffentliche»Oeclamationcn derselben, in den verschie-denen Abschriften, cinzele Verse wegge-lassen oder hinzugesetzt, andere von ihrerStelle verrückt, andre nur vcründcrtwurden; daß Eine Abschrift, oder EinRhapsode zu einem cinzelen Thcile, oder,wie wir jetzt sagen, zu einem cinzelen Bu-che oder Gesänge, nichr als andre, rech-nete, u. d. m. Indessen scheint das An-sehen