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Flamlandischen Schule finden fi.h Keydem, von dieser letztern handelnden, Ar.ttkcl verzeichnet, wozu noch De I,cven5-betckrvvlnZcu tlcr dleclerlznrscbcn!<!auli - Lcbiläerz cn KvnU- Lcbilller-eilen, mcr cn D>-rl>re^ äing over cleLcbilllerlcontk <ler Oullen.... lloorZoc. LüMs,o VVe^ermenn, «'Lrot'en.böge 1729. 4. zB. oder 4 Th. mit K.üchörcn. — —
Holzschnitte.
(Zeichnende Künste.)
(Vo nennt man die Abdrüke von denin Holz geschnittenen Zeichnungen *),so wie man die, welche von gestoche-nen Kupferplatten abgedrukc sind,Kupferstiche nennt. Von dem be-sonder» Zweig der zeichnenden Kün-ste, dem man die Holzschnitte zudanken hat, haben wir bereits indem angezogenen Artikel gesprochen,wo auch beyläufig das, was vondem Gebrauch und den vorzüglichenVortheilcn der Holzschnitte zu mer-kcn ist, angeführt worden.
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Ausser den, bev dem Artikel Forin-schneiden, angeführten Schriften, ge-hören noch hierher: Anleitung zum Fornuund Stahlschnciden, Erfurt 1754. 8.ticboeilini Viueiicioc. . . eXegeur. 1759. 8- — Ddtcrv,-ri »N5 lvr un Vuvi.i^L, inticule Vin-«iicioe fpz /pogi spbicos, pur ^lr, ?our-inier le zeunc, psr. >760 .8.— Ver>such, den Ursprung der Spielkarten, dieEinführung des LeinenpapicrS, und den An-sang der Holzschneidekunst in Europa zuerforschen, von Joh. Gottl. Jmin. Breit-kopf, itcr TH. Lcipz. 1784. 8. mit 14 Kmpscrn.
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Aer älteste griechische Dichter, des-sen Gesänge auf uns gekommen sind.
*) S. Zormschncidkt.
Er wird dcßwegen von vielen Altenund Neuen für den Vater der Dicht-kunst gehalten. Dieses ist aber nichtso zu verstehen, dast er der ersteDichter gewesen. Man kann ausder oftcrn Erwähnung, welche erselbst von Sangern thut, schließen,daß die Dichter schon vor seinerzeitunter den Griechen sehr häufig gc.Wesen sind; und auch weit altereVolker als die Griechen, haben ihreDichter gehabt.
Das gelehrte Griechenland hatteeine uneingeschränkte Hochachtungfür ihn, und nannte ihn vorzüglichden Dichter, als ob er der einzigegewesen, der diesen Namen in dervollkommensten Bedeutung verdiente.Der griechischeMahlcr Galaton hat,nach Aeliaus Bericht, ihn so abge-wählt, daß aus seinem Munde eineQuelle floß, aus welcher alle Dich-ter geschöpft haben, um anzuzeigen,daß er der wahre castalische Brun-nen sey,
— 2 guo ccu 5»nre percuui
Votum pieniü orz riaonrui'zguiü *).
Selbst Aristoteles und Plato schei-nen ihn für den einzigen Original-dichter zu halten, nach welchem alleandere sieh gebildet haben. SeineGesänge wurden von der Zeit an,da der Dichter selbst sie absang, bisauf den Untergang der Wissenschaf-ten und Künste für das Buch allerBücher, für die Quelle der Künste,der Sittenlehre und der Politik gehal-ten. Die Jugend mußte sie studi-ren, und Erwachsene brauchten sieals ein allgemeines Lehrbuch. Selbstzu der Zeit, da die Wissenschaftenin Griechenland im höchsten Florstunden, sah man eine eigene Classevon Menschen, die keinen andernBeruf hatten, als die Gesänge die-ses Dichters sowol öffentlich als inden Hansern, nach der Kunst abzu-singen.
Man
5) Dv!6. III. 9.