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als lebhafter Empfindungen, lassen demVerf. sich nicht absprechen; allein seineEinbildungskraft ist denn doch wohl einwenig zu üppig, und seine Sprache zu un-correet. Auch in dem letzten Gedichte zeigtsich die Eigenthümlichkeit seines Geistes,das Komische allenthalben anzubringen.)—lernst Theov. Brückner (Idyllen,worin Wesen dargestellt werden, welchenicht von dieser Welt sind, in den Voßi-schen Almanachen von 177; und 1777.) —Joh. -Hcinr. Dost (Seine Idyllen,siebzehn an der Zahl, zum Theil vorhereinzeln gedruckt, und einige in plattdeut-scher Sprache abgefaßt, finden sich im er-sten Bande seiner Gedichte, Hamb. >785.8-und sind, meines Bedünkens, sowohl inRücksicht auf Jnnhalt, als Darstellung,wahre Idyllen, d. h. Gedichte, welcheZustände und Empfindungen, und Denkartdes gegenwärtigen Landmaunes, mit ei-nen: diesem allen gemäßen Tone, und Bil-dern, sehr anschaulich und glücklich dar.stellen. Sic beweisen, meines Bedün-kens, eine sehr vertrauliche und genaueBekanntschaft dcss Hrn. Voß mit demStammvater der Idylle, dem Theokrit.)'— P. lL.Birkncr (Eine ländliche Er-zählung, Helmst. 1777. 8.)Ungen.(Neue Idyllen eines Schweizers, 1780.8.) — Broimcr (Fischergedichte undErzähl. Zur. 1787.8. welche, meines Be-dünkens , in dem zztcn Bd. der N. Bibl.der sch. Wissensch, sehr richtig beurthciltworden sind. Französisch hat sie Holcr-tack 1790. 16. herausgegeben.) R.Anidr. Berzhausen (Schäfergedichte,Wien 1788. 8. schlechte Rclmereyen.) —G. Leon (In s. Gedichten, Wien 1788.8. finden sich prosaische Idylle». — —Sammlungen: K. E. Klamor Schmidt,gab eine» unter dem Titel, Idyllen derDeutschen, Franks, und beipz. 1774-1775.8.s Th, heraus, worin sich auch noch einpaar Idyllen von der Karschinn, vonSchröder und von ihm selbst befin-den. — —
Scbaferepopoen und Romanevon deutschen Dichtern: Ausserdem be-reits S. 567. l). angeführte» Tode Abels
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von Hrn. Gesner, gehören hier noch her,Dapknis in drey Bücher», Lcipz. 1760. g.und nachher in seinen Schriften und Wer-ken; Fcan;. durch Ä.Hubcr, Par. 17S4.8. Einer der größten LZcrthcitiger Ges-urrs sagt (N. Bibl. der sch. Miss. B. 14.S. 97) daß Vir Schäferwelt zu „Werkenvon größer». Umfange wenig ausgelegt sey.. . daß sie, natürlicher Weise, keine sehrgroße Manuichfaltigkeit von Charactcrenund Situation haben und wenn mandieses auf einen Roman anwendet; so cr-gicbt sich das llrthcil von selbst. — Zuden Gedichten dieser Art würde man allen,falls auch noch „Hero und Leander, einprosaisches Gedicht, Leipzig 1770. 8. vonKarl Ehreg. Mangelsdorf rechnen könne»,wenn es nicht durch eine Vermischung al-ter und neuer, oft unedler, Bilder, durcheine zu aufgedunsene Sprache und Weit«schweifigkeit zu schlecht geworden wäre. —Daß ich übrigens nicht Gpitzcus Scda-fere/ von Oer Namfen ^ercinie,Beleg >6zo. 4. und in den Samml. s.Werke hichcr ziehe, wird jeder Leser desOpitz begreiflich finden, da, Trotz des Ti-tels, und Trotz allem, was Opitz in derZucignungsschrift sagt, es nichts, als Be-schreibung eines Thciles des schlesischenGcbürges, und elner dahin, von drey Poe-ten, gemachten Reise, in Prose und Ver-sen ist. — —
GchafcrSramcn von SeutschcnDichtern: Opitzens Dafnc, im I. 1629geschrieben, ob sie gleich, seinem eigenenGeständnisse nach, größkenrheils aus demItalienischen gezogen worden, ist dochwohl, als das erste Original dieser Art, un-ter uns, anzusehen; wenigstens ist mirkein früheres bekannt. Das erste ganz ori-ginale Stück ist, meines Wissens, Herm.Heinr. Scheren von Jever, NcwerbawteSchäserey, von der Liebe Daphnis undEhrysilla neben einem anmmhigeu Aufzu-ge von Schafe-Dieb, Hamb. >6z8. 8.das der Verf. eine Waldcomödia (unstrei-tig nach dem Italienischen t'ovolo bolcs-i-eccia) nennt. Abee das Stück selbst,so wie die nachfolgenden, größtemhcils alsSingspiele abgefaßte, und bis gegen das