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Jnnhalt und Ton, zwischen der Wohl derUmstände und den, Zwecke des Sichlersüberhaupt gesagt worden ist, zeigt sich dieseKunst auch noch in der Wahl der Secncnzu der darauf vorgehenden Handlung.So erzählt, z> B. Mirtildem Thyrsis dietraurige Geschichte des Daphnis und derChlor in der Nacht; sie zeigt sich in derWahl der Form des Vortrages; dennwas lägt sich zweckmäßiger denken, alsdaß, z. B. der größte Theil des Mhcon,so wie Thyrsis, aus Erzählung, nicht ausDialog besteht? u. V. m. H. Rainler hateinen Theil derselben, Beel. 1787.8. inVerse (Hexameter) gebracht; aber so gutdiese auch seim mögen: so haben jene viel-leicht doch nichts dadurch gewonnen. DasLeben, welches der lebende Mensch athmet,ist immer wahrer, mithin reizender alsdaS Leben, welches er, in der vortresiich-sten Marmorsäule dargestellt, athmcnkann. Jede Vcrsisieation erfordert Zu-sammendrängen der Bilder und Ideen,und fuhrt darauf, wvscrn sie gute Versi-sieation ist; aber bey dem guten Dichter,bei) dem Schriftsteller, welcher aus derFülle der Empfindung, und mit wahrerBegeisterung schreibt, ist nichts zu vielund nichts zu wenig; die geringste Ver-änderung und Vcrrückung seiner Darstel-lung muß die zum Grunde liegenden Ideen,ihre Beziehung aufeinander, u.d.M. ver-rücken, und dein Ganzen einen schiefenAnblick geben; muß den Ton nicht blasverändern, sondern in einen Ton verwan-deln, wie ihn ein Instrument von sichgiebt, das mit seinem Mundstücke in kei-nem Verhältnisse steht. Es kommthiczu,daß diese Gedichte Idyllen, daß Einfalt,Naivetät wesentliche Bestandthcilc derDarstellung sind, daß diese nicht groß ge-nug seyn, nicht sorgfältig genug erhaltenwerden können, wofern wir vollkommengetäuscht werden sollen; und daß Einfaltund Naivetät in solchem Grade, auch inden besten Versen getreulich behbchalten,deynahe läppisch und kindisch werden, oderdoch ungefähr,so wirken, wie das unschul-dige, gute, treuherzige Landmädchen indem Putze der Stadtdame. Besonders
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aber scheint der Hexameter, welcher derdeutschen Sprache immer nicht cigenthüm-licli eigen ist, welcher ihr immer scrmdcbleiben muß, Gedichten dieser Art nichtangemessen z» seyn. — ilebersctzt sind dieIdyllen des Hrn. Gcsncr, in das Italie-nische, von Aur. Gior. Bertola, Scelraä'lstilii, dstap. 1777. 8. Von Fe.Soave, I nuc-vi Iclili! cli (ferner. Vera.1778. 8- VvnElis. Caminee, kiv. 1787.
11. 2B. Von Mat. Procopio, Stuttg.>790. 8. 2B. Auch ist noch eine Hebers,von Coppclli vorhanden. In das Fran-zosis. die erstem, von Huber, ?ar. >762.
12. die neuen, von Hrn. Meister, Tur.!?7Z. ä> zusammen, mit den französischentlebcrsel-ungen seiner übrigen Werke, ebend.1777. 4. 2 B. In das Englische, dieerste Samml. von einem llngen. mit demTitel, idui'sl huemr 1762. 8. und inden 8eIe(L l'oems ok (ferner 1762. 4.Die letzte Sammlung von Hvopcr, hnnst.1775. 4. In das Portugiesische,Hirt». 1780. 8- — Von seinen übrigenGedichten dieser Art gehört hier noch her,der erste Schiffer, eine Erzählung in zwcyGesängen: eine glückliche Erfindung, reichan einzeln Schönheiten, obgleich vielleichtnicht so täuschend, so interessant, als dieübrigen Idyllen. H. Ramlcr hat auchdieses Gedicht, Verl. 1789. 8. in Versegebracht. Italienisch ist er von Giul.Perini, Ben. >771. 8. Französisch,von Hrn. Huber, Par. >764.8- herausge-geben. Eine, vielleicht nicht ganz tref-fende Vergleichung zwischen Theokrit undGegner, findet sich, in den Fragmentenüber die neuere deutsche Litteratur, 2teSamml. S. z->y. und eine lehrreiche Ree.der neuen Idyllen des letztem, im >4tcpB. S. 8«. der Neuen Vibi. der sch. Wis-fcnsch. Ein kckogio äi (fcsnero gab Ber-tola , Pav. >78?. 8- heraus, wovon zuZürich 1790. z. cine schlechte deutsche Uc-bers. erschienen sih) -- EroalS. vonTtckeisi (s >759. In seinen Werke» sindvier eigentliche Idyllen, welche, wie dieGcsncrischcn, durch Wahrheit der Dar.stcllung, äußerst interessant sind. Zwcydavon hat B-rtvla, in den koesso ckiv.
chlsp.