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-Hofmann son ^oftnannsrvalSKn(k l6?s. In den »VN Bens. Neukirch her-ausgegebenen Sammlungen von Hrn. vonHofm. und anderer deutschen auserlesenenund bisher eingedruckten Gedichten, keipz.>697. 8. 7 Theile, finden sich Schilferge-dichte von jenem, und Ncukirch, »nd ei-nigen mir nicht bekannten, welche ailegleich leer und geschmacklos und zum Thcilobendrauf allegorisch sind.) — ChristianTiVermcke (s ,7,0. Poetischer Versuch ineinem Heldengedicht und etlichen Schä-fcrgevichtcn) mehrcnthcils aber in Ue-bcrschristcn bestehend, Hamb. 1704. «.Zürich >74S- 8. Der Schüfergedichte sindvier, sclmmtlich allegorisch, also nicht ganzim Gcschmacke der 'Alten, obgleich nichtohne Kraft, und einzele gute Stellen.)—^Joh. Chrstph. Rost (s- 1765. Schü-fcrerzclhlungen, Berlin 1742. 8. undnachher, unter dem Titel, Versuch vonSchclfergedichten . . . Dresden 1744. 8.1764.! 8. stellen, unter Schilsernahmcn,Begebenheiten aus dem bürgerlichen bebendar, welche vielleicht eben so gutmncr-zcihlt, als ungethan bleiben könnten.Erzählt sind sie hier indessen mit vielerNaivetüt, obgleich ein wenig zu weit-schweifig.) — Christian FriedrichWernitz (f>?44. Versuch in moralischenund Schllfcrgedichten, Hamb. 1748. 8.DaS moralische Gedicht vertrügt vielleichtnoch ehe, als das Schüfergedicht, prosai-sche Stellen, und daher lassen sich seineGedichte der ersten Art noch che lesen, alsdiese.) — Conrad Arn. Sckinid(Zwcy, an Rücksicht auf Vcrsification,gute Idyllen von ihm, wovon die eine ausdem Virgil überseht ist, stehen im 2tenThcil der Anthologie der Deutschen, undwaren ursprünglich in den BremischenBcytrügcn, in Ramlcrs Batteux, undin der Uebcrs. von ArrianS Indischen Merk-würdigkeiten gedruckt.) — Chrstph.iLus. Gnppius (Hirtengesprüche, >751.8. und, unter dem Titel, Menalk in dcrSchüferstundc .... cbcnd. 176z. 8.Im Tone deS Hirten, nur nicht des dich.Müschen, oder dichtenden Hirten.) —Gal. Gesner sf 178S. Idyllen, Zürich
175K. z. Moralische Erzählungen undIdyllen von Diderot und Gesner, Zur,177-. 8. Und ausser diesen , noch sehr oft,mit den übrigen Schriften des Verfassers,als 1777. 4. 2 V. mit K. -789. >2. z B.Meines Bedünkens, wenn nicht Thcokrit,doch nach dem Thevkrit, der erste Schck-serdichtcr, weil er Hirrenstand und Hir-tcnempfindung nicht mehr, nicht anders,idealisirt, und überhaupt keinen hthern,keinen feinem Tön in der Darstellung an-genommen hat, als sich mit der angenom-menen Voraussetzung allenfalls vertrügt.Er hat die Seene nühmlich nach Arka-dien, oder, wie er selbst sagt, in eingoldnes Zeitalter verseht, und dadurch dieEinbildungskraft des Lesers vonallerVer-gleichung ftiner Hirten mit den Landbe-wvhnern unserer Zeit abgelenkt, ohne siejedoch jemahls von dem Lande selbst weg,oder zu andern Arten von Cultur, als sichmit dem Landleben vertrügt, zu führen;und an diesem, wie mir dünkt, uns vor-züglich durch die vielen, aber immer zweck-mäßig eingestreuten, und so wahren Schil-derungen von Naturgcgenstündcn, unddurch die Simplicitüt seines Tones über.Haupt, vestgehalten. Frcylich sind seineHirten geistig und moralisch, sehr viel fei-ner, mithin nicht so wahr als die HirtenTheokritö; aber sein Arkadien ist darumnoch kein ganz idcalisches Arkadien; seineHirten haben noch Beschwerlichkeiten undMühe zu ertragen, sie haben noch Arbei-ten zu »errichten, sie leiden noch Ilnbe-guemlichkeiten, u. d. ni. ob sie gleich allesdieses ertragen, verrichte», leiden, wiedichterische Landmenschen. Und hierausist seinen Idyllen ein anderer Vortheil zu-gewachsen ; sie sind cinmahl dadurch man-nichfaltiger geworden, und zweytcnS hates dem Dichter Gelegenheit gegeben, auchdie sittliche Denkart des Hirten zu schil-dern , und ihn nicht blas von der Seiteder eigentlichen Zärtlichkeit des HerzenSzu zeigen: Umstünde, welche der Ermü-dung des Lesers wehren, und die Täu-schung außerordentlich befördern. Ausserdem, was bereits von der Kunst in derAusführung, von dem Vcrhültniß zwischen
Jnnhalt