Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
608
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4o8 H t r

ret, Rasssiguiee, Pichou, Vallctryc, dela Morelle, Trorterelle, du Rocher, Ma-rcchall, Mvntchecticn, Boycr, u. a. m.wieder aufzuwecken, wurde nicht der MüheWerth seyn. Der größte Theil dieser,während vierzig Jahren, geschriebenenDramen war aus der Wräa des Urse ge-zogen, (S. Legroillan» » kor. 1721.8.S.-45.) und einer der fruchtbarsten, undzu seiner Zeit angesehensten Lieferantenderselben war Alex. HarSv (t rüzo.)Unter seinen in sechs BclMn gedruckten4- braniacischcn Stücken, durch welche erunstreitig den Grund zu de» anständigenSchauspielen in Frankreich legte, findensich fünf Pastoralen; sie blieben im Be-sitze des Theaters, bis -Honorar ve25euil, March Se Xacan (1-670)mit seinen Lerz-erieü, ou ^rcenicc, Pa-storale, welche im I. -6-8 unter demTitel, Ärtcnice, mit vielen Wcalassun-gen, gespielt, und vollständig 1625 ge-druckt wurde, erschien. Dieses Stück,das ich als bioßc Ekloge characterisirt, undmit den, Zusätze angeführt gefunden, daßRacan auch viele Schäscrspirlc geschriebenhabe, ob er gleich sonst keines geschriebenhat, vertrieb die schlecht erfundenen,schlecht angelegten, und schlecht geschrie-benen Schäscrdramen des Hardp durch ei-nen glücklichen, obgleich etwas verwickel-ten Plan, eine ziemlich gute Ausführung,und eine ziemlich elegante Versifikariongänzlich von der Bühne. Auch hat dasStück noch das Verdienst, daß es nicht,wie die vorhergehenden, nach der Formder italienischen Stücke dieser Arr zuge-schnitten ist. (S. k-ist. ciuLpstearre 5ranc.. . . par. 1745- >2. B. 4. S. 288.)Jean Ggier Ves (Lomoani) (f -666.D'^marüi-ce pastoia!c, wurde im Jahre,6-5 mit vielem Beyfalle aufgeführt)Bavo (ka lstoriste, Pastor, aufgeführt>6zi mit vielem Bcpsall. Jean 0sRocron (ch l6;c>. k^marillis Pastorale,wurde erst als solche, nach dem Tode deckVerfassers, im Jahre-652 gespielt,)Die vielen Schäserstücke, und der Ein-fluß dieser Schäserepen auf die Sitten,«ccanlaßten eine Sachre dagegen, welche

unter den« Titel, l.c kcr«cr cxrrava.ßarrr, Lvmcsiic cir V »tte;, von Evr-ncillc de Lisle im I. >6xz gespielt, undim folgenden gedruckt wurde. Auch fielder Geschmack daran, und die Beschäfti-gung damit lmnier mehr. In den vonBouusanlt (k.cii Vcux che pk-iliz ckian-Aes cn sltrex, Pastorale, aufgeführt>66;.) von Vlse' (IDelice, Pastorale,

aufgeführt 1667.) von Champmcole(l'iieure chw kerZcr, ausgeführt >672.)gcschrirbcnc» Stücken dierec Art nähernsich die Charactcre den Charactere» derbürgerlichen galanten Welt z sind nurnoch Schäscrnahmcn übrig, und so starbgegen Ausgang des Jahrhunderts allmah-lig die ganze Gattung aus. Ju neuernZeiten hat, unter andern, Marinoutcl,eine Pastorale für das italienische Thea-ter, la steigere ches chlpes, nach seinerErzählung, im I. 1766, in Musik gesetztvon Koot, und, nach eben dieser Erzählung,Desfontainrs, um eben diese Zeit, eineEomödic geschrieben; aber, daß hierinnichts von eigentlicher Schäfcrwelt, undSchäferdenkart sichtbar ist, versteht sichvon selbst. Ans dem Opermheatee ha-ben die Schäfer lange Zeit zu bloßen En«trecn gedient. La Motte gab im I. >697Iste, Pastorale Ireroiczue, in Musik ge-setzt von LeStvnchrö, und im 7te» B. s. W.Par. >754. is. S. 39 befindlich, heraus,worin Schäfer und Götter aller Art miteinander ihe Wesen treiben. Uebri«gcnS haben die Franzosen das Hirtenge-dicht überhaupt nie mit glücklichem Erfolgebetrieben. In den erster» Zeiten war esganz allegorisch; die Dichter hüllten inSchäfer ihre Vorfälle ein; und Genest(in dem angesühctcn Wecke S. zao u. f.)schloß daraus, daß eS immer allegorischsc»» müßte, und suchte zu erweisen, daßauch Theokrit und Virgil, immer untceihren Schäfern, und unter dem, was siesagen, andre Menschen, andre Begeben-heiten, als Menschen und Begebenheitenaus der Schäserwelt, hätten darstellenwollen. Nach den ersten, eigentliche»Versuchen in, französischen Hirtengedicht,arteten die Schäfer dach, mehr oder wc»

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