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Niger, in seine, spikstudige, galante, odergae in idealische Wesen aus, zu welchen,in der wirkliche» Welt, auch nicht ein-mahi ein Schatten zum Gcgenbilde sichfindet. Unstreitig ist dieses in der Art derEultur der Nation gegründet. Aus ebendiesem Grunde ist diese Lichta« überhauptauch nicht sehr chnsig bearbeitet worden.Genest (S. zoü) fand eine Ursache davonin einer Spötterei) des Boileau; aber dieseSpötterei) selbst entsprang aus dem Geisteder Nation. Mairault, in s. Oiste, sturiLglnguc, der bei) seiner llcbcrsctzungdes Nemesianus und Lalpurnius, Par.1744. befindlich ist, leitet die wenige Theil-nchinung der Franzosen an dem Hirten-gedichte aus der Lebhaftigkeit des Natio-nalcharacters, aus der Gcringschclyungländlicher Bilder und Einrichtungen, wel-che also aus den Gedichten dieser Art weg-bleiben, und die Darstellung sein kahl undallgemein machen müssen; aus dem Genieder Sprache, welche weder genieine, nochweit hcrgehohlre Ausdrücke vertrage falso,ii» Grund, aus der Wendung und Eigen-heil des Nationaleharacters) und endlichdaraus her, daß der Gegenstand der Dicht-art selbst keine Eristenz mehr für die Na-tion habe, da nur Elend, Unwissenheitund Plumpheit das Eigenrhum des Land-manncS sc». Und die ganz neuer» undbessern Gedichte dieser Art, sind, mehroder weniger, alle durch unsers GesnersSchriften, veranlaßt worden. Wenn sieauch nicht aus ausdrücklichen Nachahmun-gen derselbe» bestehen! so sieht man denndoch, baß die Verf. derselben den Gesichts-punkt des deutschen Dichters sich zu eigen
zu machen gesucht haben.
-Hirtengedichte von spanischenDichtern: Die ersten eigentlichen Eklogenwerden von Vclazqucz und seinem llebcr-schcr (Geschichte der spanischen DichtkunstE. 409. N. U.) dem Garcilaso de laVega (l'iszck) zugeschrieben; es sind de-rer drei), die, mit seinen übrigen Wer-ken, zuerst bev den Olnos ste Lüsen»,ölloel. 1544. 4. und nachher öfters mitjene», und allein, zuleht Mab. >765. 8.gedruckt worden sind. Die erste, undZweier Theil.
Fragmente aus der -tcn und zten findensich im aten Bde. S. 1 u. f. des Lorn.Li>,n».) — Franc de San de N?i-ranida (st 15,8. Obgleich ein Portugiese,hat er die nichresten seiner Gedichte in derspanischen Sprache geschrieben. SeineEklogen, in seinen Werken, Lisb. 1595,4.1614. 4. 1677, 8. scheinen einen, für dieseDichtart, etwas zu heftigen Ton zu ha-ben, so schön sie sonst, als Kunstwerkebetrachtet, immer scpn mögen. Eine da-von findet sich, im 8ten Bde. S.82. desLorn. Lip.) — Juan Se LNorales(Ein Hirtengedicht von ihm ist in den ttenBd. S. 71. des ?or». Lipon, aufgenom-men worden,) — George SetNonte-inapor (fi56i. Eben auch ein Portugiese,der vorzüglich in der spanischen Sprachegedichtet hat. Seine einzeln Eklogen sindin dem zten Th. seiner Ooncionero, To»rog. I 561. I a.kAost. l;88. 8. befindlich;sie gehören zu den bessern.) — Diego-Hurcado de Mendoza (f 1575. Einerder besten Dichter Spaniens zu seiner Zeit,in dessen Oliroz . . , kvloel. lckio. 4,einige sehr gute Eklogen sich finden ) —>Ped. de Padilla ff >595. Seine Eklo-gen sind einzeln, unter dem Titel, Lein-Kes Loistoriles . . . 8ev. 1581.4 gedruckt,und das beste, was er geschrieben hat.Eine davon findet sich im 4tcn V. S. -zodes Lorn. Lspon. Seine stinuntl. Ge-dichte sind, unter dem Titel, N'elvrosti» voeios Lneiios > Xstoel. 15/5. 1580.4. gesammelt,) -- Gomex de Tapia(lebte ums I. >;8o. Wenigstens ist s.Uebers. des Camoens in diesem Jahre ge-druckt. Eines seiner Hirtengedichte stehtim zten Bd, S. 046 dcS Lorn. Lipon.)-— Inan de la Cueva (Von den, in s.Oliros, 8ev, 1532. 8- bcsiudl. Hirten-gedichten ist eines in den gten D. S. zg?des Lsrn. Lstpon. aufgenommen worden.)— Wnis Barahona de Goto (EineLZI-Zgo stunerole von ihm findet sich, imaten Bd. S.Z07 des Lorn. Lision,)Bern, de Balbnena (f 1S07. SeinLigio eis or» en Ios8elvos ele Lripstiile,en kAscl. l6°L. 8. besteht aus zehn, et-was zu idealischen. sonst schönen Eklo-Qq sen.)