Druckschrift 
2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
605
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heiliger Eifer denAbtGoujet (K!l,I. franc.B. >4. S. 260) vermocht haben, es fürganz schlecht zu crtiüren. Die naive Spra-che, und selbst die Naiiccüt in den Ge-sinnungen machen das Gedicht zu einerganz angcnehnien Lcetüre.) — Ram-palte (Iciiltes, ?!>r. 1Ü48. 4. ) —Pierre Gonoelin (f >649. Oer Vers,der 1'ruis Liecivz schreibt ihni sehr guteIdyllen in der Mundart von languedoczu,)— Erul. 2?rebeuf (Loiogucs,pvr. 1662. 12,) — Anc. Gooear»(f 1672. Seine Lgiv^ues iocreoserspi»ricuvllcz sind, die crsiern, Uinschreibun-gen de» Hohenliedes, und die letzter», Un-terredungen zwischen sich und einzeln Glie-dern seiner Gemeinde, in welchen er sichniit ihnen von den betrügerischen Freudender Welt, dem Reize der zukünftigen, u.d. m. unter Bildern, aus dem Hirtenle-ben genommen, bespricht; sie unterschei-den sich also von den früher« Ekiogcn derFranzosen in nichts; als dag sie geistli-chen JnnhalteS sind; denn die französi-schen Schstser jener Zeit sind nie eigent-liche Schäfer; Stadl - und Hvf-und Dich-terbegebenheilen und Empfindungen sind,in allen, unter Schüfcrnahmcn, vorsch-lich, und absichtlich maskirt.) — Gil-les Menage (f 1692, Seine tr.psr. c6;6.4. bestehen großtenthcils aus sogenannten Eklogen und'Idyllen, die garnicht im Tone des Hirtengedichtes abgc,saßt, und eigentliche Lvbgcdichte sind, worinblos Menage als ein Menalcas spricht,) >—-Ant. Deshoulieres sch-694. Bon ih-ren drey Schüsergcdichten sind zwey Kla-gen der Liebe, wie ungcsühr die Verfasse-rin», wenn sie Schüsertasche, und Stabund Huth genommen Hütte, sie würdeausgeschüttet haben; in der dritten wirdLudewig der >4te besungen. Es verdientübrigens bemerkt zu werden, daß die be-rühmteste derselben, ll.es moucoui, bey-nahe Wort für Wort, aus einem Ge-dichte dcö vorher angeführte» Antonie Tö-tet gezogen ist.) — Jean Renauo 0eSegrais (h 1701. Seine Schüfcegedichiesind von Boilcau selbst gelobt worden;aber für Boilcau war alles schön, was

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als RnnsswcrL schön war; so weitgiengseine Kritik nicht, daß er Vcrhültniß desJnnhaltcs zu der wirklichen Welt, undob das, was Schäfer ist und heißt,auch, in dem höchsten Ideal gedacht, sol-che Gesinnungen, solche Empfindungen ha«ben, und sie auf solche Art ausdrücken,und ob es in solche Lagen kommen könne«oder nicht, u. d. in. untersucht Hütte;halten jene Gesinnungen, jene Empfln«düngen den Schein von Wahrheit über-haupt, waren sie sprachrichtig, und imVcrhültnisse ihres Tones ausgedruckt: sowaren sie ihm schön. Indessen kommendie Schüfergcdichre des Scgrais denn dochmeines Bedünk-ns, im Ganzen, demBegriffe von Hirtengedicht so nahe, alsfranzösische Gedichte ihm kommen können.Vielleicht sind sie die ersten, welche einfranzösischer Dichter, mit dem eigentli-chen, deutlichen Vorsatze, Hirtengedichtezu schreiben, abgefaßt hat. Sie sind zu-erst in s. 1'oef. ckiv. ?ar. l6;g. 4. undnachher, öfterer einzeln, und mit gutenBemerkungen i?zz, g. gedruckt worden.Ein größeres derselben, AthiS, erschienbereits, Par. 165z. 4.)— -Hfl. D.rn.Oe Reguclepne, Sgr. 0e Ä.onge-piecre (f 1721, Seine Idyllen erschienenmit seiner Uebcrsetzung des Vion und Mo-schus, Par, lüzo. Lyon 1697. >0. und sindfast alle ohne Saft und Kraft. Ob dieleivii. nczuv. i>ar. 1690. -2. eben diesesind, weiß ich nicht.) — Zern. VeLoncenclla (f 175S. Pom!-,!- j^itor....psr. rüLL- >2. und nachh.r noch sehr oft,einzeln, und in j. W. Es sind deren 1 -2, wor-in Fontenelle, und nicht Schüfer, reden.) —>-HouS. ve la Motte (Im ztcn B. s. W.sind 20 ganz cetrügliche Eklogen.) —P Ebnr!. Ro)' (in seinen Oeuvr. ckiv.ll'ar. >727. L. stndcli sich einige mitziein-licher Leichtigkeit, aber auch schwach ge-schriebene Eklogen.) — Ueberhaulpt scheintdie Beschäftigung mit dem Hirtengedichteden französischen Dichter», von dem An-fange dieses Jahrhunderts an, >rin bloßcSund ein unnützes Spielwerk gc'bünkt zuhaben: und, bcy dem Zustande der Sit-ten und Lultur ihrer Hauptstadt, welche

denn