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2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
604
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findet z. B. gewählte Schäfer, aus de-ren Munde er Gedichte hört. In s.yeuvr. poer. psr.l 578.8. Houeii1604. 12. 2B. finden sich einzele Eklo-gen, wovon vice in den 6tcn B. dceNüic5 p(,er. aufgenommen worden sind;sie sind zum Thcil mit Leichtigkeit, aberauch mit Nachläßigkeit und Härte abge-faßt. Eine davon ist eine Nacha!»nungdc§ Hohenliedes, und in den übrigen istder Schäfereharactcr gar nicht bcybrhal-tcn. Nachr. von dem Verf. liefert Gou-jet, a, a. O. Bd. XII. S. 291 u. f.) —Anr. Ve Corel (,;«o. In dcni sten B.der /Lnnol. j'oer. S. 1? findet sieh vonihm eine so genannte IZerzeeie, welche soziemlich die Sprache eines verliebten, ob-gleich nicht eben eines Schäferherzensspricht. Sic erschien mit mehrern in s.Ickvrc ckcs Xligrisrclilcz, ?or. 1578.4.S- übrigens Goujet, a. a. O. Vd. Xlll.S. 1-5.) — Pierre de RonsarS(b 1585.) Von seinen Eklogen enthaltendie ^Xnnai. pner. im 5tcn B. viere, wel-chen es nicht an einzeln glücklichen Stellenfehlt- Die erste davon (S. 97) bestehtaus vier Schilfern und einer Schilferinn,welche sich bceifern das Lob Karl des 9ten,der K. Katherinc, und des vrrstorbcncnHein-richS zu besingen,und die also, in grmisserArt,dramatisch ist. Aber freylici) sind sie kci-ncsivegcs schäferartig. In einer andernmuß, z. B. Margot den TurncbuS undBudäus loben; aber was kann eine Schck-ferinn von diesen Gelehrten wissen?) —Jean Ant. Oe Baif (st 1592. Zwey sei-per Eklogen sind in dem ?tcn B. dern->i. poec. befindlich; seine Schreibart istweitschweifig, nachläßig, hart, und, wasnoch mehr ist, der Eigenthümlichkeit derfranzösischen Sprache nicht angemessen;aber dennoch fehlt eS nicht an einzeln glück-lichen Wendungen. Geschrieben hat erderen überhaupt >?, die sich im 2ten Bd.f. Oeuvr. ?ar. 1572. 8- - V. finden.Nachr. von dem Verf. gicbt Goujet, a.a. O. B.XlII, S. Z40 u. f.) — JeanVangelin L.a Lresnastestst 1606. SeineIdyllen haben viel gefälliges, und hinund wieder etwas von der glücklichen, der

Hir

französischen Poesie nicht eben eigenen,Einfalt. Dem Verfasser der ckckmz Lisciezzu Holge, soll er zuerst Gedichte mit demTitel Idy'lle geschrieben habe»; aber dieVerf. der pcicr. führen, wie ge-

dacht , schon ein solches Gedicht von AlainCbarticr an, wovon ich, indessen, nichtweiß, ob der Verfasser selbst, cS so be-nannt hat. Auch schreibt jener ihm nochdie erste Vermischung von Prosc mit Ver-sen zu, und so viel ist gcwis, daß das Lou-czuec cic ?iiilcee»c, in s. k'neesteriez,pvic. 15;;. 8. auf solche Art abgefaßt ist.Er beschreibt darin sein Landguth, und dieeingewebten Verse findet er an drn Bäu-men geschrieben. Seine Idyllen nehmen,in s. chsen >612. 8. zwei) Bücherein; und die fünfte darin ist schon vondem I. 1560 datirt. Das Leben desVerf. findet sich, bcy Goujet, a. a. O.Vd. XIV. S. 78 u. f) — Cl. VcMo,renne (st 1606. hat auf den Tod einesKardinal von Bourbon ein Gespräch zwi-schen drey Schäfern grschrirbcn, das imloten B. der ^nual, p»er. S. 201. mitabgedruckt, aber ohne allrs Intcrcsse ist,weil sich br» den redenden Personen selbstkein Interesse an dem Tode dieses Kardi-nals gedenken läßt. Mehrere, gleichMittelmäßige, sind bey s. Groil'vnz tu-ncl-rcs . . . ?zr. 1605. 8. und Nachr.von ihm, bcy Goujet, a. a. O. V.XIV.S. 48 zu finden.) — Et. Passtnicr(st 1Ü15. In seiner stcuncssb, per. i6icz.8. und nachher in s. Werken, Par. 17-z.k. ist eine so genannte?aswrzl!: ciuvieil.larci smvureux, worin der alte SchäferTcnnot sich gegen die Schäkerinn Catinüber ihre Spöttcrey ivcgen seines Altersbeklagt, und ihre Liebe zu gewinnen sucht,und die junge Catin sich über ihn lustigmacht, bis der dazu kommende Pan sieaussöhnt. Auch der Lichter spielt eineRolle daein, und das Gedicht endigt sichmit einem Gesänge, welchen Tcnot undCatin mit einander singen. Man siehthieraus, daß es eine Art von Drama ist;und, wenn man abrechnet, daß TcnotUnd Catin nicht eigentliche Schäfer sind:so kann wohl nur ein übel angewandter

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