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2 (1792) [E - J]
Entstehung
Seite
603
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H i r

entweder Begebenheiten aus der wirkll»chen, oder gar wissenschaftliche und zumThcil theologische Materien besingen, ver-dienen höchstens allgemein crwsthnt zu wer-ben. Der bekannte Gius. Fel. Orsi, gabz. B. bcy der Erhebung Clemens des,itcn zum römischen Bischöfe, acht der-gleichen LZlngke, Vol. 1701. q. heraus,lind Ll-lc>!-!ie filokuiielie ue' c^uali' k>kpicgouo varie vpinioue stella mcxlor-IIS tilica erschienen, b'ir. 175z. 8- Lochwer mehrere Nachrichten von solchen Spicl-werken wünscht, lese, unter andern, Crcs-rinibeni, Lcor. äella vnIZZi I'vek. B. I.

S. 276 u. f. n. A.

HirtciigeSicbre bey den Franzosen:Unter dem Nahmen, kslkuuiLllL, habendie Normannischen Troubadours viele Ge-dichte hinterlassen, deren Jnnhalt irgendein Schäscrmähcchen ist, und Le Grandhat einen Auszug aus einem solchen Ge-dichte in dem itcn B. der habl. er Low-res cku XII cr ein XIII Liecle, ?. 1779. 8.S. Z09 geliefert, wo er zugleich diese ArtGedichte überhaupt zu den angenehmstenjener Zeit zählt, und ihnen nur zu vielEinförmigkeit zur Last legt. Auch vonden Provenzalischcn Troubadours sind Ge-dichte dieser Art geschrieben worden. S.den Dikc. prelim. der Hill, äcs lbrou-hgstuurs S. DXVI. Aber im Grundesind, wenigstens die erstem, nicht Dar-stellungen von eigentlichem Hirtenlcbcn undHirtcncmpfindungen; diese konnten, ausden schon angeführten Gründen, wederzur Darstellung begeistern, noch in derDarstellung gefallen; sie enthalten Vor-fälle, welche auch jedem andern hättenbegegnen können. Nicht von viel ande-rer Beschaffenheit sind die I'olstourcllcsdes Froistard (S. die Libl. I'ranc. desGoujct, V.IX. S. 14z.) So reizend siean und für sich selbst sehn mögen; so we-nig sind die Urbilder zu seinen Schäfernund Schäferinnen aus der eigentlichenSchaferwclt genommen; und so naif derAusdruck ihrer Empfindungen auch ist:so sehr zeigt sich doch eine, dem Hirten-stande nicht zukommende Verfeinerungdarin. Auch eine so genannte Idylle

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von Al. Charticr (1458) die in den itcnBd. der SZnn-iI. pocc. S. 89 aufgenom-men worden ist, enthält nichts Schäfer-artiges, sondern eine Darstellung des Fstüh-lingeS und Klagen über unerhörte Liebe.WaS aber, durch alles dieses, sehr deut-lich erwiesen wird, ist, daß die Geschieht,schrciber der französischen Poesie, als Ge-nest (in >. Dillorc. stc In ?oci!e Kalkar.S. 299 im -ten Bde. der Divers Vrsi-res lue l'leloy. er sur la Hoests, Slmll.17Z0. 12.) Gottjet (in s. Libl. kraue.B.III.S.2;,. B.XI. S,55>) die Verf.der tZnnal, poet. (B.II. S. Isi) u.a. III.sehr Unrecht haben, wenn sie den Cle-ment Maroc (st >544) zum Erfinderdic-scr Sichtart bei) den Franzosen machen.Er kann seine Hirtengedichte mehr nachden Mustern der Alten abgefaßt, und dieSprache mit dem Nahmen Lglo^ue be-reichert, oder zuerst Gedichte mit diesemTitel geschrieben haben; die Sache selbstwar lange vor ihm da. lind, weit ent-fernt, sie zu vervollkommnen, hat er denGcsichtspunct dafür verrückt. SeineEklogen sind, sämmtlich, allegorisch. Essind deren vier. Die erste ist eine Anwen-dung des Virgilischen Pollio auf die Ge-burt des Dauphin; in den übrigen drei)klagt Marot, unter dem Nahmen, Ro-bin, dem Könige sein Leid, oder Thcnotund Colin über den Tod der Mutter de»Königes, oder ein christlicher Schäfer,dem Gott Paii, seine traurigen Umsta'n-de. Sie finden sich im itcn und gtcu Thcilseiner Werke, ä I» Istzz c 17z'. 12.6 V.)— Jaccj. Vcreem (KZIoZucs . . .?oir. 1565. 4. Es sind deren 10, wovondie mehrstcn zärtlichen Jnnhaltcs, dieDarstellung aber sehr plump ist. Nachr.von dem Verf. giebt Goujet, a. a. S.Bd. XII. S. >47 u. f.) — Cl. Viiict(schrieb, dem Nahmen nach, ums I.157z einige Lklog. wovon Goujet, a. a. O.S. 249 u. f., Nachr. giebt.) — Rem?Velleau (st 1577. Seine llcrZsrie . . .I'-r. 157,. L- besteht aus jugendlichenLiebcsgcdichtcn, welche er durch einge-streute Urese in ein sehr übel zusammenhängendes Ganzes gebracht hat. Ec

findet