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1474"48Z lu-Mantua vorgestellt, zuerstBologna >494, zuletzt, Ben. >74? ge-bruckt morden ist. Er besteht fast gänz-lich aus Occaveu (sichere Spuren wirkli-chen Gesanges, ober doch des Ursprungsaus Gesang) und die Handlung darin istohne aste Bedeutung, sie ist mehr Erzäh-lung einer Handlung, als eine Handlungselbst. Auch sind die zunächst auf den Or-ckeo gcfolgten Werke dieser Art von ebendem Schlage; sie bestehen zuweilen nuraus ein paar Sccncn, zuweilen schon ausdreo und vier besonders abgecheckten Acten,(wie der brbuü» und die bcklcns desGiov. Agost. Cazza, Ben. >546,«.) sindgrößcenchecks in Terzinen abgefaßt, zuwei-len auch in vermischten Versartcn, zuwei-len in Octaven, haben zuweilen besondrePrologen, und besondre Schlußchöre (wel-che anfänglich Lieenzen hießen, und sicht-lich in Musik gesetzt waren) oder Gesängezu Tänzen; und Götter und Halbgötter,Satyrs und Faunen, treten vermischt mitSchäfer und vandvolk aller Art darin auf,u. d. m. Einheit in die Handlung, lie-bcreinstimmung unter die verschiedenenThcile des Ganzen, und die, be» solchemJnnhalt, mögliche dramatische Verwicke-lung wurde in dieser Oichtart zuerst vonAgost. Beccari gebracht, denn die frü-her erschienene Egle des Giomb. GiraldiCuckio hat nicht Schäfer oder bandleute,sondern Gölter und Nomphen zu handeln-den Personen, und gehört also nicht zuden Schäferspiclen, sondern zu den Sa-tyespielcn. Veccari dramatisirte die Eklogcin seinem Ssceiss^io, welches auch zuerstunter dem Titel, bovol» pockvrole, Von.> 5Z5' 8. erschien , und das Jahr vorherzu Ferrara war vorgestellt worden. Daßsie in Musik, und zwar von Alfonso dallaViola, gesetzt wurde, erhellt aus derVorrede der angeführten Ausgabe; aber,ob ganz, oder nur hie darin befindlichenChöre, weiß ich nicht? Planelli, in sei,Uem Werke, Oeil'Oper» in öeluiica,hsap. 1772. 8' S.S. scheint das Erstcrezu glauben; es kann also, die Chöre ab-gerechnet, nichts als Rccitativ gewesenskiin, da der Dialog nicht durch eigent-
liche dazu gehörige Arien unterbrochenwird, und diese, im Vvrbeogehn bemerkt,bekannter Maßen, erst in dem Jason oesAndr. Cicoginni, in Musik duech Frone.Cavallo gesetzt, um daSJ. >649 ciugeführtmorden sind. Von den so vielen Nach-ahmern in dieser Dichtungsart, (den» überzweyhundert Schckferdramcn sind von denitalienischen Dichtern geschrieben worden,(S. den Aminen von Fontanini S. z;>)führe ick) nur die wichtigem an, als:Alb. Collis (b'^rceuia, Onm. psü».rale, Herr. 1564.8. die Musik von de»!vorgehenden Meister.) — Azost. Ar,genti (l,» Lscirrunarc, , favoia l'scko.rsio, ssloe. I;6z. 4. die Musik auchvon Viola.) — Torg. Casio (b'sZmin-ro ckzv. boscoi ceci», Ven. 1581.8.?sr. 1646. 4. mit Anmerk. von Menage,l^or. 165;. z. illuitraro cka Ouiss. l^»n-tsnini, Idom. 1700. 8- ?ack. 1712. 8.Ven. !7Z<5. Z. ebcnd. 1769. 8. mit K.und noch sehr oft, schon im I. 157z. vor-gestellt. Die dazu gesetzte Musik ist vonErasmo Marotta. Das Gedicht ist indie mchrcsten neuen Sprachen übersetzt;in das Spanische von Zstauregui, in sei-nen liiinoz, Lcv. 1618. 4. In dasFranzösische, zuerst von P. de Prach,Bord. 1584.4. überhaupt zehn verschiedeneMale, zuletzt von dem Gr. Choiscul Mcu-se >784. 12. und von Escapolicr, »vccunckiicvurs stur I» p»ssoe»le icslicnne ectur l'slminre, ?oe. 17z;. 12. Jndasik-nglische sechuinahl, zurrst von Abr.Fraunce 1591 zuletzt von Pcrc. Stockdalc,kond. >770. 8. In das Deutscl?e, über-haupt funfmahl, zuerst lüzo zuletzt voneinem Ungenannten, Beel. 1766. 8- inerbärmliche Reime.) — Ant. Gngaro(b'eZlceo, ckovol» pefcsene!», Ven.1 582. 3. ?err. 1614. 4. pack. >722. 8.Oer Titel besagt den Jnnhalt; es ist daserste aus Fischern bestehende Stück dieserArt, und gehört überhaupt zu dcu bessern.Frauzös d. Rol. Brissrt, Par. 1596. >z.) —AttigiDroto (II I'enrimenro^mciros»,tsv. polknr. Ven. 158z. 12. Französisch,durch Rol. Brisset, Tours 1591. >2. b-,Oalicko, Vau. >;8Z. >s ) — Crist. Ca-
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