H i t
sskllctti (h'»üm»r!I>!, ^gv. pgstor. Ven.,587. 12 )— HNavalia Campiglia(hg HIori, tgvni. Hose. Vic. 1588. 8<)
— Cef, Simonen! (h'iVingrsnra.tgv.hole. hgst. 1588. 8.)— Pier. /hnpi(l ftispcrri, kgv. bnse. hir. 15K9. 8.)
— Dar. Guarini (-f >üiz. >1 hgssarLsto, ErsAic. pgib, Ven 1590.4. undmir solchem Beofalle aufgenommen, daßes schon Ven. 1602. 4. das aote Mahl»lind blos bcy Lebzeiten des Verfassers 48Mahl, zuletzt im Neu B. seiner Werke»Ver. 17Z7.4. gedruckt wurde; aber auchso viclfültig bestritten» daß Fontanini inseiner Hilst. Iralizn» B. >. S. 4Z> u. f.eilf Seiten mit der Geschichte der Strei-tigkeiten darüber angefüllt hat. Oer Ti-tel, Tragicomödia, wurde nclhmlich vondem Kritiker, Gias. Nores, so wie dieganze Dichtart, in seinem vilcorlo in-rornv n czue'principi cgrste e gecresci-lncnre esse la Lomestig , Ig VrgZestige il pocins croicn riccvsno stetig ?!-lolossz morslc e civile. ?->r. 1 587. 4-für ein Ungeheuer erlistet, und Guarini,ob er gleich sein Gedicht noch nicht druckenlassen, vcethcidigtc sie denn doch, in sei-nem Vcrorn (dem Nahmen eines berühm-ten Schauspielers dieser Zeit) her. 1588.8. Nores antwortete, und wurde wie-der beantwortet; andere mischten sich inden Streit» worunter Faustino Summoder merkwürdigste ist, der von seinenviftorii, einen gegen die Tragikomödien,einen andern gegen Schstftrdramcn über-haupt gerichtet hat. Hütten bcydc ihreNation so gut gekannt, als sie Griechenund Römer zu kennen scheinen, und inEewstgung gezogen, daß, bei) verschiede-ner Cultur überhaupt, endlich schlechter-dings verschiedener Geschmack entstehenmuß: so würde keinem das Werk anstößiggewesen seyn, oder sie würden vielleichtgezeigr haben, daß z. B. bey angelegent-licher , ausschließender, und höchst ernst-licher Beschäftigung mit Mustk, Mahle«rep, u. d. m. der wahre gute, alte Ge-schmack in der Dichtkunst nicht festgehal-ten, oder einem Werke» welches übrigensvoll lebhafter Einbildungskraft ist, der
Hlr 60i
Vcpfall »ersagt werden kann. In demWerke des Guarini ist von der eigentlichenGchäfarrvclt nichts mehr sichtbar:künstlicher und »erschlagener können nichtHofleute seyn, und epigrammatischer kön-nen nicht Wirlings reden, als seine Schstser.Es ist übrigens in das Spanische vonPiae. de Figurcia» Valens. 160?. z. Indas Franzos. ausser einzeln Thcilcn des.selben, ficbenmahl, zuletzt von Pecguct,Par. 17;;. iz. - B. in Prosc. In das Eng-lische viermal)!, zuerst von Rich.Fan.shaw, h. 1644. 4. und zuletzt 178-. inVersen. In das Deutsche überhauptachtmal)!, zuerst,6z6, zuletzt von Düricke>77? übersetzt worden. Auch haben die Spa-nier ven der Jsabclla Corrca, Amb. 1694. 8.und die Franzosen von Simon Pellcgrini,Par. 172Ü. 8. eine Nachahmung desselbenerhalten.) — Ces. Cromonino (hepnmpe tunebri, ovvero »ü.minrz eLlori, t'sv. tilvcilre, Herr. 159--. 4.Französisch durch Ehr, Vkon de Dalibray,p->r. rSz4. g.) — Carlo Nor! (I.»Lintig, t'g v. p g lk. Ven. , 594.4.) —Nie. degli Anzeli sll higurino, ksv.pgstor. Ven. 1594. iz.) — Franc.Conrarini (hg iistz hh'nsg, Vic. 1595.12.) — Vinc. Giusti (Höping, fgv.pzst. vcline 1595. 8.) — Franc.Dracciolini (lh'gmorosn sstc^no, sgv,xglb. Ven. 1597. l2. französ durch ei-nen Ungenannten, Par. 1602. >a. undJs. de la Graige, Par. 1612.8.) — Scip.dl Man^ano (h'Tl-ei, ksv. e/?ars»6,Ven. 1600. 4. daß die Personen ausSchiffern bestehen, besagt der Titel.) —Gianm. GuiccarSi (II InZnn, t'gv.bosc. Herr. i6ol. Z. hg pgil. rc^jg,cbend. 1602. 8.)— 5viS. Campeggi
(II h'ilgrminsto, sgv. pgst. Uni. 1605.4.1698. 12.) — Lucs. Vinta (II ldg»pimcnro <Ii Lorilig, sgv. kose. Ven.1605. 4.) — Guivib. Duonarelli(hilli ci! 8ciro, sgv. pgst. (Herr. 1607.4.)coli» ckitcl» stell stoppio sryore st! Lie-!ig, stall'.Furore, (welche auch einzeln,unter dem Tltcl, Oiicort! in stjfesg erc.T^nc. iöl2. 4. gedruckt, und, wie mansieht, von dem Dichter selbst sind) er col-Pp 5 t»